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Smartphone-Langlauf

Mindestens eine Woche Akkulaufzeit soll das Android-Smartphone Boox E43 erreichen. Der Hersteller Onyx nutzt dazu ein energiesparendes E-Ink-Display. Es zeigt bei 4,3 Zoll Diagonale 800 × 480 Pixel, für dunkle Umgebungen lässt es sich beleuchten. In einem kurzen Test auf der CeBIT fiel vor allem auf, dass das Display sehr träge war – es schien eher auf Druck als auf Berührung zu reagieren; für erfahrene Smartphone-Nutzer dürfte die Bedienung eine Umgewöhnung bedeuten.

Video: E-Ink-Smartphone mit Android

Die Ausstattung ist ebenfalls energiesparend, aber auch nicht auf aktuellem Stand: In dem Gerät arbeitet ein Einkern-Prozessor (Cortex-A5) mit 1 GHz Taktfrequenz, dazu gibt es 512 MByte RAM und 512 MByte Flash-Speicher. Die weiteren technischen Details: n-WLAN, 1800-mAh-Akku, MicroSD-Slot, Bluetooth 2.1 sowie Netzzugang per GPRS und EDGE, eine Kamera fehlt. Rund drei Jahre alt ist das Betriebssystem Android 2.3.5. Der deutsche Distributor Jay-Tech will das Gerät in den nächsten Monaten für 150 Euro verkaufen, es soll unter anderem bei Real und Kaufland erhältlich sein. (ll)

Gaming-Notebooks mit neuen GeForce-Grafikchips

MSI und Schenker haben Gaming-Notebooks mit den Nvidia-GPUs der neuen GeForce-800M-Familie (siehe S. 18) vorgestellt. Die größte Auswahl liefert Schenker, jeweils drei Modelle mit 15,6 und 17,3 Zoll sowie eines mit 13,3 Zoll. Die dicksten neuen Mobil-GPUs wie GeForce GTX 870M und GTX 880M baut Schenker nur in die vergleichsweise klobigen P- und W-Geräte ein, die sie auch ausreichend kühlen können. Die Geräte sollen ab April lieferbar sein, Preise und technische Daten sind über den c’t-Link abrufbar. Von MSI stammt unter anderem das rucksacktaugliche 15,6-Zoll-Notebook GS60. Es wiegt unter zwei Kilo, ist keine zwei Zentimeter dick und hat dennoch eine GeForce GTX 860M oder GTX 870M an Bord; der matte Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung oder satte 2880 × 1620 Pixel. Ab April gibt es das GS60 zu Preisen zwischen 1200 und 2000 Euro. (mue)

Android-Smartphones für die Baustelle

Staub- und wasserdicht nach IP68, Aufprallschutz nach US-Militärstandards: Das sind die wichtigsten Vorteile der Smartphones des chinesischen Herstellers Ruggear. Das kleine RG500 gibt es auf Wunsch sogar in einer explosionsgeschützten Variante. Es hat ein 3,2-Zoll-Display mit einer Auflösung von nur 480 × 320 Pixeln, für den Einsatz auf der Baustelle oder in der rauen Natur hat es einen Aufprallschutz nach MIL-Standard 810g, der für Fallhöhen bis zwei Meter gilt. Zwei Meter Wassertiefe soll es 30 Minuten lang überstehen. Den Betriebsbereich gibt Ruggear mit –20 °C bis 60 °C an.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz, 512 MByte RAM, 4 GByte Flash, MicroSD-Slot, 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, eine VGA-Frontkamera, Barometer und eine LED-Taschenlampe.

Das größere Modell RG700 hat ein 5,3-Zoll-Display mit 960 × 540 Pixeln; die weitere Ausstattung gleicht bis auf eine bessere Kamera und einen größeren Hauptspeicher der des RG500.

Beide Modelle haben zwei SIM-Slots und laufen unter Android 4.1, der Hersteller hat jedoch ein Update auf Kitkat (Android 4.4) angekündigt. Sie sind bereits im Handel verfügbar, das RG500 soll 380 Euro kosten, für das RG700 verlangt das Unternehmen 560 Euro. (ll)

Einheitliche Smartphone-Ladegeräte ab 2017

Das EU-Parlament will mit einheitlichen Ladegeräten 51 000 Tonnen Elektroschrott pro Jahr vermeiden. Eine entsprechende Gesetzesvorlage hat das Parlament verabschiedet, nun muss noch der EU-Rat seine Zustimmung geben. Nach dieser Formalie müssen die Mitgliedsstaaten die Regelung innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen, worauf den Herstellern dann noch ein Jahr bleibt, die Einhaltung der Vorschrift vorzubereiten.

Ab 2017 also müssen die Hersteller dann universelle Ladegeräte auf den Markt bringen. Das Gesetz soll insbesondere für Mobiltelefone gelten; ob es auch für Tablets oder Digitalkameras gelten soll, muss das Parlament noch entscheiden. Technische Detailvorschriften zum Stecker oder zu eventuell einsetzbaren Adaptern macht der verabschiedete Entwurf nicht.

2009 hatten viele Hersteller eine Selbstverpflichtung unterschrieben, mit der sie sich auf die Verwendung des Micro-USB-Anschlusses einigten. Doch sie lief Ende vergangenen Jahres aus. Durch den maximalen Ladestrom von 1,5 Ampere sind etwa Tablets damit nicht mehr in einer angemessenen Zeit zu laden. (ll)

Mobil-Notizen

Huaweis Einsteiger-Smartphone Ascend Y330 läuft unter Android 4.2 und soll im April für 100 Euro erhältlich sein. Es hat ein 4-Zoll-Display mit 800 × 480 Pixeln, einen Dual-Core-Prozessor mit 1,3 GHz sowie 512 MByte RAM und 4 GByte Flash-Speicher.

Medienberichten zufolge gibt Microsoft kostenlose Windows-Phone-Lizenzen an die indischen Smartphone-Hersteller Lava und Karbonn ab. Beide bauen bislang nur Android-Smartphones, Microsoft hatte die beiden Unternehmen auf dem Mobile World Congress Ende Februar als neue Partner genannt.

Huawei will in Zukunft Smartphones mit Dual-Boot-Option anbieten. Sie sollen wahlweise Android oder Windows Phone booten. Das Microsoft-Betriebssystem alleine wird laut Huawei weiterhin nur eine kleine Rolle im Mobilmarkt spielen.

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