Auf einen Sprung in die Zukunft

Hightech und Industrie 4.0 zum Anfassen auf der Hannover Messe

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Bild: Festo

Vom 7. bis 11. April wird Hannover wieder zum internationalen Technik-Mekka. Längst gibt es auf der renommierten Industrieschau nicht mehr nur Produktionsroboter zu sehen – Computertechnik und Datenströme prägen zunehmend das Bild.

Die prominentesten Visionen der Messeaussteller gelten der automatisierten Fertigung mit dezentral gesteuerten, vernetzten Maschinen, was oft im Schlagwort Industrie 4.0 zusammengefasst wird. Das Leitthema der Messe lautet in diesem Jahr „Integrated Industry – Next Steps“ und soll Ähnliches umreißen: Als Entwicklungsziel wird vor allem das schnellere Anpassen von Fertigungsanlagen an individuelle Produktanforderungen ausgerufen – bis hinab zur „Losgröße eins“, bei der auf einer industriellen Massenproduktionsanlage im normalen Fertigungsfluss trotzdem ein individuelles Stück für jeden einzelnen Kunden fabriziert wird. Weitere Schwerpunkte legt die Messe dieses Jahr auf die Elektromobilität sowie das Erzeugen, Verteilen und Speichern von Energie.

Danke für die Blumen

Partnerland der Messe sind im Jahr 2014 die Niederlande (siehe auch S. 20). Ineke Dezentjé Hamming-Bluemink, Vorsitzende des niederländischen Arbeitgeberverbands der Technologie-Unternehmen, untermauerte schon im Messe-Vorfeld die Bedeutung des Messe-Partnerlands: Zwar könnten die Deutschen anerkannt schöne Autos bauen, aber in jedem deutschen Auto steckten 20 Prozent niederländische Zutaten. Vier Fünftel aller elektronischen Geräte enthielten Chips, die mit Maschinen „made in NL“ hergestellt würden. 260 Vertreter der niederländischen Industrie präsentieren sich in einem zentralen Pavillon in Halle 3, im Holland Energy House in Halle 27 und an weiteren Standorten. ...

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