Straf-Gebühr

Klarmobil schiebt Prepaid-Kunden eine Kontoführungsgebühr unter

Wissen | Vorsicht, Kunde

Das Schöne an einem Prepaid-Vertrag ist die Kostenkontrolle: Geld fließt nur, wenn das Mobiltelefon auch tatsächlich genutzt wird. Doch der Mobilfunkanbieter Klarmobil will auch an Nicht-Telefonierern verdienen und berechnet aus heiterem Himmel eine Kontopflegegebühr.

Ende Dezember 2010 schloss Klemens V. einen Mobilfunkvertrag mit Klarmobil ab. Er entschied sich für den „Handy-Spar-Tarif“, einen typischen Prepaid-Tarif, bei dem er zunächst ein Guthaben einzahlte musste, um es dann aufzubrauchen. Eine monatliche Grundgebühr gab es nicht, was Klemens V. besonders wichtig war. Denn er wollte nur bezahlen, wenn er das Telefon tatsächlich nutzte.

Am 3. Januar 2011 erhielt er die SIM-Karte und die erste Rechnung mit der Anschlussgebühr in Höhe von 9,95 Euro. Darin enthalten war ein Startguthaben in Höhe von 10 Euro, das innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden sollte. Die Anschlussgebühr buchte Klarmobil vertragsgemäß vom Konto ab. ...

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