Musik-Bügeleisen

Frequenzgänge per Software optimieren

Test & Kaufberatung | Test

Selbst wenn Lautsprecher einen linearen Frequenzgang haben, machen stehende Wellen im Abhörraum den neutralen Klang zunichte. Musikproduzenten oder HiFi-Fans können den Frequenzgang aber per Software glätten.

Wer in seinem kleinen Heimstudio Musik abmischen möchte oder als HiFi-Fan Wert auf eine neutrale Klangwiedergabe legt, dem helfen hochwertige Lautsprecher alleine nicht. Ebenso wichtig ist die Raumakustik. Doch deren Optimierung sind in Wohnräumen enge Grenzen gesetzt. Warum aber sein Zimmer mit Schaummatten verunstalten, wenn man das Übel direkt an der Wurzel packen kann? Der schwedische Soundspezialist Dirac und der italienische Hersteller IK Multimedia bieten mit der Dirac Live Room Correction Suite und dem Arc System 2 zwei Software-Tools an, mit denen sich selbst stark verzogene Frequenzgänge wieder glätten lassen.

Beide Programme messen zunächst mit einem Mikrofon Frequenzgang und Phasenunterschiede und berechnen Ausgleichsfilter, sodass an der Abhörposition ein möglichst linearer Frequenzgang entsteht. Dabei berücksichtigen Dirac und Arc 2 nicht nur die Frequenzverläufe, sondern korrigieren auch Laufzeitunterschiede von hohen und tiefen Frequenzen. So lässt sich auch das Stereobild der Lautsprecher korrigieren. Während das Tool von Dirac sich wie eine virtuelle Soundkarte einbinden und sich somit für sämtliche Audioquellen einsetzen lässt, fungiert Arc 2 als Musik-Plug-in, das als letztes Glied in eine Musikbearbeitungs-Software eingebunden wird. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Weitere Bilder

  • Neben dem Frequenzgang verbessert Dirac durch seine Phasenanpassung auch die Impuls-Wiedergabe.
  • Als virtuelle Soundkarte lädt Dirac verschiedene Ausgleichsfilter.

Kommentare