Verrammelt und verriegelt

Updates für Ihren Router

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Ein Router steht fast immer in einer dunklen Ecke und werkelt jahrelang vor sich hin, unbeachtet von seinen Nutzern. Wenn Sicherheitslücken bekannt werden, kann sich diese Nachlässigkeit rächen. Hin und wieder sollte man prüfen, ob es Updates für das Gerät gibt. Viele Hersteller gehen den Kunden dabei zur Hand. Schlafmützigkeit kann hier teuer werden.

Router werden immer komplexer, übernehmen immer mehr Funktionen und werden dadurch tendenziell anfälliger für Sicherheitslücken. Schon bei Einfachmodellen ohne Zusatzfunktionen ist es eine Katastrophe, wenn ein Eindringling die Kontrolle über den Router übernimmt. Moderne Multifunktionsgeräte bergen ein zusätzliches Risiko für den Anwender: Zugangsdaten zum Internetanschluss, VoIP-Konten und E-Mail sowie ein direkter Zugriff auf Rechner im lokalen Netz sind für Angreifer ein lohnendes Ziel. Allein mit dem Telefonzugang können sie in kurzer Zeit hohe Kosten verursachen – zum Beispiel durch Auslandsverbindungen.

Wird eine Sicherheitslücke bekannt, muss der Hersteller das Problem beheben und eine neue Firmware-Version bereitstellen. Verteilen kann er sie aber in vielen Fällen nicht selbst, weil ihm der Zugriff auf die Router fehlt. Dann liegt der Ball im Strafraum des Kunden: er muss so schnell wie möglich dieses Update installieren, bevor die Lücke ausgenutzt wird. Dazu muss er aber erst einmal davon erfahren. Hier fehlen bislang zuverlässige Mechanismen, die betroffenen Kunden zu benachrichtigen. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Weitere Bilder

  • Asus präsentiert im Web eine ausführliche Installationsanleitung. Bei anderen Herstellern sieht es ähnlich aus.

Anzeige