Trends & News | News

Teamwork-Suite mit VoIP

Der Groupware-Webdienst Bitrix24 bedient europäische Nutzer statt aus den USA ab sofort vom Server-Standort Irland aus. In der Konsequenz verspricht er verkürzte Ladezeiten für seine Webseiten und besseren Schutz für die gespeicherten Daten. Außerdem hat das im russischen Kaliningrad beheimatete Unternehmen neue Funktionen eingeführt, zum Beispiel für Telefonate über Internet (VoIP). Das Protokoll der Anrufe und Anruf-Versuche soll sich selektiv nach Kontakteinträgen des Bitrix-CRM-Moduls abfragen lassen. Bei Leads und Kontakten soll das System neuerdings Dubletten erkennen und eliminieren. Dokumente aus dem Bitrix24-Webspeicher lassen sich laut Ankündigung am lokalen Desktop direkt mit MS Office, OpenOffice oder Photoshop bearbeiten und automatisch synchronisieren. Bereits auf dem Startbildschirm kann man jetzt Bereiche für Video-Chat, Messaging-Ströme, Termine sowie Status-Angaben des Webspeichers reservieren. Für maximal 12 Nutzer und mit bis zu 5 GByte Webspeicher ist Bitrix24 kostenlos abonnierbar. Darüber hinaus beginnen die Preise für unbegrenzte Nutzerzahlen bei monatlich 99 Euro netto. (hps)

Musterverträge für die Auftragsdatenverarbeitung

Die nun in Version 4.0 erschienenen kostenlosen Musterverträge des Branchenverbands Bitkom helfen beim Zusammenspiel zwischen Unternehmen und externen IT-Dienstleistern. Sie dienen als Vorlagen, um externe Verarbeitung personenbeziehbarer Daten im Einklang mit § 11 des Bundesdatenschutzgesetzes zu regeln. Gemäß Bundesdatenschutzgesetz sind die Vertragspartner verpflichtet, Regelungen zum Datenschutz schriftlich festzuhalten. Andernfalls riskieren sie im Fall eines Datendiebstahls empfindliche Bußgelder und Veröffentlichungszwänge.

Die Bitkom-Vorlagen sollen sicherstellen, dass die Daten gesetzeskonform verarbeitet werden und alle Vertragspartner ihren Pflichten nachkommen. Erstmals enthalten die Vorlagen auch Übersetzungshilfen ins Englische für Kontrakte mit ausländischen Geschäftspartnern. Inwieweit freilich die lapidare Formulierung „Es gilt deutsches Recht“ ausländische Dienstleister von Auskunftspflichten gegenüber Behörden ihres Heimatlands entbindet, bleibt in der Vorlage offen. (hps)

Standard für elektronische Rechnungen

Die „Zentrale User Guideline Forum elektronische Rechnung Deutschland“ (ZUGFeRD) ist als finaler Standard für digitale Rechnungen fertiggestellt. Abseits aller Wortspiele, welche das eigentümliche Acronym erklärtermaßen provoziert, soll die Richtlinie Verbrauchern, Unternehmen und Behörden beim Austausch elektronischer Rechnungen helfen. Im Fokus steht dabei ein XML-Schema, mit dem man Rechnungsdaten in ein PDF/A3-formatiertes Dokument einbetten kann. Der Empfänger kann die relevanten Informationen dann direkt an seine Buchhaltungs-Software übergeben, ohne erst das Seiten-Layout per Formularerkennung auszuwerten. Einerseits sorgt die Übermittlung von Rechnungsdaten mit einem genormten XML-Schema im Unternehmen für mehr Effizienz bei der Buchhaltung. Andererseits stellt sich die Frage, ob bei etwaigen Ungereimtheiten der Klartext oder die XML-Daten den Ausschlag geben. Die Richtlinie ist unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums entstanden, entspricht laut ihren Urhebern dem deutschem Steuer- und Handelsrecht und ergänzt etablierte Normen wie CCTS 2.01 und UN/CEFACT. (hps)

Verschlüsselter Webspace für MS Office

Über den Secure Connector vom Hersteller Brainloop können Anwender mit Microsoft Word, Excel und PowerPoint direkt auf Dateien zugreifen, die verschlüsselt im Brainloop Datenraum, dem in Deutschland gehosteten Webspace des Münchner Anbieters, lagern. Aus einem Office-Programm heraus kann man Dokumente per Schaltfläche auf dem Server speichern, zur Bearbeitung auschecken und auch wieder einchecken. Für die Versionskontrolle sorgt Brainloop mit Dokumentenmanagement-Funktionen. Optional lassen sich Dokumente mit dem Adobe Lifecycle Rightsmanagement gegen unbefugtes Weiterleiten und Drucken schützen. Unabhängig von MS Office lassen sich Dateien auch per Drag & Drop auf den Webspeicher hoch- und von dort herunterladen. Im Zusammenspiel mit Outlook agiert der Brainloop-Datenraum außerdem als gesicherter Speicher für E-Mail und ermöglicht den bequemen Versand von Links auf die gespeicherten Akten. Dadurch braucht man Dokumente nicht als unsichere E-Mail-Anhänge zu verschicken.

Über die bloße Passworteingabe hinaus können Anwender den Webspace mit einer Multi-Layer-Authentifizierung absichern, sodass man für einen Login zum Beispiel zusätzlich eine per SMS übermittelte TAN eingeben muss. Die Gebühren für den Brainloop-Dienst rangieren je nach Funktionsumfang und Nutzerzahl zwischen 18 und 85 Euro je Arbeitsplatz und Monat. (hps )

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Kommentare

Anzeige
Anzeige