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Das Linux-Dateisystem Btrfs in der Praxis

Praxis & Tipps | Praxis

Btrfs ist das erklärte „Next Generation Filesystem for Linux“, das vieles besser machen soll. Erste Linux-Distributionen setzen das Dateisystem jetzt standardmäßig ein und realisieren darüber neue Funktionen. Damit Btrfs optimal läuft, braucht es allerdings ab und zu etwas Pflege.

Btrfs ist für ein Dateisystem noch jung, reift aber mehr und mehr. Suse Linux Enterprise und OpenSuse verwenden es jetzt standardmäßig; andere Distributoren denken über den Wechsel nach. Der Hauptgrund dafür sind die Möglichkeiten, die Btrfs bietet. Darunter etwa die Snapshot-Funktion, durch die man auf einen alten Dateisystemstand zurückwechseln kann, wenn nach einer Systemaktualisierung plötzlich Probleme auftauchen.

Auch eine verlässlichere und effizientere Datenhaltung ist ein Faktor, denn Btrfs kann Datenverfälschungen erkennen und Dateien automatisch komprimieren. Das als „selbstheilend“ bezeichnete Btrfs ist zudem nach Abstürzen schneller einsatzbereit als etablierte Dateisysteme wie Ext4 oder XFS. Btrfs verdankt diese Eigenschaften einer Arbeitsweise, die der des für Solaris entwickelten ZFS ähnelt. Sie hat aber nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile; mit ein paar Kniffen können Sie einige davon vermeiden. ...

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  • Der Btrfs-Erfinder stuft sein Dateisystem als stabil ein, weist aber zugleich darauf hin, es werde noch viel daran gearbeitet.
  • Sie können Kommandos und Unterkommandos verkürzen, solange die Kurzform erkennbar bleibt.

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