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Linux 3.18: schlanker, schneller und mit Overlay-Dateisystem

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Der Linux-Kernel kann nun endlich zwei Dateisysteme zu einem verknüpfen. Kleinere Anpassungen steigern den Durchsatz beim Versand von Netzwerkpaketen enorm. Einige Entwickler optimieren den Kernel für besonders leistungsschwache Systeme.

Das Anfang Dezember veröffentlichte Linux 3.18 arbeitet beim Versenden von Netzwerkpaketen effizienter. Dadurch erreicht der Kernel nun viel leichter einen Datendurchsatz, der nahe am theoretischen Maximum der jeweiligen Ethernet-Verbindung liegt; gerade mit schwachen CPUs zeigten sich dort bislang Defizite, wenn Anwendungen viele kleine Netzwerkpakete verschicken. Der effizientere Versand erfordert leicht angepasste Netzwerktreiber, die Kernel-Entwickler haben allerdings nahezu alle 40- und 10-Gigabit-Ethernet-Treiber bereits entsprechend modifiziert.

Schichten

Der neue Kernel enthält mit dem Overlay Filesystem (OverlayFS) nun endlich eine Funktion, um ein Dateisystem über ein anderes zu legen. Live-Linuxe nutzen solch eine Verknüpfung, um eine schreibgeschützte DVD mit einem beschreibbaren USB-Stick zu einem regulär nutzbaren Dateisystem zu verbinden; die im Live-Linux geschriebenen Daten landen dann auf dem USB-Stick und überdauern so auch Neustarts. ...

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