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Smartphone mit AMOLED- und E-Ink-Display

Vorne ein AMOLED-Display mit 5 Zoll, hinten ein E-Ink-Display, das so wenig Strom schluckt, dass es ständig eingeschaltet bleiben kann – das Anfang des Jahres gezeigte YotaPhone 2 ist nun lieferbar (siehe c’t 7/14, S. 38). 700 Euro kostet es mit zeitgemäßer Hardware (Vierkern-Prozessor von Qualcomm mit 2,2 GHz, 2 GByte Hauptspeicher, 32 GByte Flash).

Video: Yotaphone, 2. Generation

Per spezieller App lässt sich einstellen, was die Rückseite zeigt, etwa Fotos, Statusmeldungen oder ein E-Book. Auch die Rückseite ist ein Touchscreen, sodass man das Telefon auch umgedreht bedienen kann. Bei Gebrauch als reines Lesegerät verspricht der Hersteller mehrere Tage Laufzeit, im Normalbetrieb seien „2 Tage grundlegende Smartphone-Funktionen“ drin. (jow)

Android 4.4 legt zu, Android 5.0.1 kommt

In Googles monatlicher Statistik der Android-Versionen ist Android 4.4 im Dezember erstmals die einzige Version mit wachsendem Anteil, mehr als ein Drittel der Geräte laufen nun damit. Bislang nahm auch der Anteil von 4.2-Geräten ständig zu, fiel nun aber leicht auf 20,4 Prozent. Der Anteil von Smartphones mit 2.3.3 und älter sank erstmals unter 10 Prozent.

Android 4.4 ist damit innerhalb eines Jahres auf einem Drittel der Geräte gelandet. Zuerst tauchte es im Dezember 2013 in der Statistik auf, vorgestellt hatte Google es im Oktober 2013. Bei Android 4.2 hatte es ebenfalls ein Jahr bis zum Knacken der 33-Prozent-Marke im August 2013 gedauert. Früher ging es schneller: Android 2.2.3 erreichte 38 Prozent nach acht Monaten im Oktober 2011, Android 2.2 gar nach vier Monaten im Oktober 2010. Die Versionen dazwischen erreichten nie eine so große Verbreitung.

Android 5 taucht in der Statistik noch nicht auf und läuft demnach auf weniger als 0,1 Prozent der Geräte. Erhältlich ist es derzeit nur für das LG G3, das Nvidia Shield, einige Motorola-Modelle und für Googles neuere Nexus-Geräte. Samsung hat mit der Auslieferung des Updates für das Galaxy S5 angefangen, allerdings noch nicht in Deutschland. Auch das Note 3 und Note 4 sollen Android 5 bekommen.

Derweil hat Google schon das erste Update herausgegeben: Der Open-Source-Zweig AOSP bekam Android 5.0.1 eingespielt, Factory-Images stehen derzeit für Nexus 9 (WiFi), Nexus 7 2013 (WiFi) und Nexus 10 bereit. Noch hat Google kein Changelog veröffentlicht, vermutlich behebt das Update kleine Fehler und enthält Code für das nächste Update der Smartwatch-Variante Android Wear. (jow)

Leichtes Business-Subnotebook mit Core M

HPs Business-Subnotebook Elitebook Folio 1020 wiegt nur rund 1,2 Kilogramm und ist weniger als 16 Millimeter dick. Der Prozessor aus Intels Stromspar-Reihe Core M wird lüfterlos gekühlt, was zusammen mit SSD-Speicher statt Festplatte für einen vollständig geräuschlosen Betrieb sorgt – laut HP bis zu neun Stunden pro Akkuladung. In einer Special Edition (1020 SE) wird außer einer Magnesium-Legierung auch Kohlefaser für das Gehäuse verwendet, wodurch es noch leichter sein soll. Konkrete Gewichtsangaben fehlen hier allerdings noch.

Das Display hat 12,5 Zoll Diagonale und zeigt 1920 × 1080 Punkte, die Special Edition sogar die besonders hohe Auflösung 2560 × 1440. Das normale Folio 1020 gibt es optional mit Touchscreen, die Sonderedition nicht.

Business-Nutzer beziehungsweise deren Administratoren freuen sich über drei Jahre Garantie, integrierte Mobilfunkmodems, vPro-Fernwartungsfunktionen und Sicherheitsaspekte wie einen Fingerabdruckleser, TPM 2.0 oder die Fernlöschung mittels LANdesk. Über den seitlichen Docking-Port lässt sich das Notebook zudem bequem mit Peripherie am Arbeitsplatz verbinden.

Konkrete Ausstattungsvarianten oder Preise hat HP bislang nicht genannt. Interessenten haben allerdings auch noch Zeit, denn das normale Folio 1020 soll erst im Februar 2015 erhältlich sein und die Special Edition nicht vor März. Somit bleiben Notebooks mit Intels neuester Prozessorgeneration Core M weiterhin rar; bisher haben sich nur zwei im c’t-Labor eingefunden (siehe c’t 26/14, S. 102). Dabei hatte Intel die Prozessorreihe bereits Anfang September vorgestellt und kürzlich um weitere Ableger ergänzt, darunter der Spitzenreiter Core M-5Y71 mit 1,2 bis 2,9 GHz. (mue)

Mobil-Notizen

Noch ein modulares Smartphone: Das Puzzlephone vom finnischen Start-up Circular Devices besteht aus den drei austauschbaren Modulen Rückgrat (Bildschirm, Lautsprecher, Rahmen), Herz (Akku) und Hirn (Prozessor, Kamera). Es soll unter Android laufen. Wenn die Finanzierung gesichert ist, soll die Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2015 beginnen.

Google will 2015 eine Version der Google Glass mit Intel-Chips präsentieren. Intel will die Datenbrille verstärkt in der Gesundheitsbranche und Industrie vermarkten, Google betrachtet sie vorrangig als Verbrauchergerät.

Den SIM-Lock des Amazon Fire Phone entfernt die Telekom nun kostenlos, statt wie bisher 100 Euro zu verlangen. So will die Telekom wohl die Verkäufe des als Flop geltenden Smartphones verbessern.

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