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Altes Kürzel, neuer Name

Aus EEC wird EEC – Elektrotechnik-CAD-Spezialist Eplan hat sein Engineering Center in „Eplan Engineering Configuration“ umbenannt; der neue Name hält mit Version 2.4 Einzug. Gleichzeitig wird die Versionierung des EEC mit der Eplan-Plattform synchronisiert, also mit Eplan Electric P8 und Eplan Pro Panel. Modelle aus früheren EEC-Versionen können weiterhin genutzt werden.

Neu ist außer einer verbesserten SAP-Integration ein Standard-Jobserver, mit dem sich kundenspezifische IT-Workflows rund um das EEC effizienter in vorhandene IT-Landschaften integrieren lassen sollen. Auch das Einstiegssystem zur Standardisierung und Automatisierung auf Excel-Basis, EEC One, wird im Zuge der Vereinheitlichung umbenannt. Version 2.4 bringt außerdem eine direkte Kopplung zu Eplan Pro Panel, dem 3D-System zum Schaltschrankaufbau. (Ralf Steck/dwi)

Sketchup 2015 in 64 Bit

Mit Version 2015 bietet Trimble erstmals eine 64-Bit-Version seines CAD-Systems Sketchup. Die automatische Flächenerkennung Face-Finder wurde verbessert, was vor allem in sehr großen Modellen Vorteile bringen soll. Stile, das sind Ansichtsoptionen mit geringer Prozessorbelastung, werden vom System als „Fast Styles“ deklariert. Damit kann man bei Performanceproblemen in sehr großen Modellen beispielsweise die transparente Darstellung von Flächen gezielt deaktivieren.

Im Bereich der Modellierungstools besteht nun die Möglichkeit, Rechtecke unabhängig von den vorgegebenen Achsen frei zu platzieren und Bögen über drei Punkte zu definieren. In Zeichnungen lassen sich Anmerkungen mit geknickten Verweispfeilen nun einfacher positionieren und ausrichten.

Eine Pro-Lizenz darf man jetzt unter Mac OS oder Windows nutzen. Die Testphase, in der Pro-Features kostenlos verfügbar sind, wurde auf 30 Tage erweitert. (Ralf Steck/dwi)

Software für CAM und 3D-Druck

Auf der Euromold in Frankfurt (S. 16) gab es nicht nur 3D-Drucker zu sehen, sondern auch neue Software für die Fertigungsvorstufe. So legt Version 6.0 der 3D-Druckvorbereitungssoftware netfabb automatisch Stützstrukturen für überhängende Teile von 3D-Objekten an. Der Pack-Algorithmus zur platzsparenden Anordnung von Werkstücken im Bauraum soll Objekte nun besser ineinander verschachteln. Bei Bedarf versieht die Software jedes einzelne Objekt einer Serie mit 3D-Labels, etwa mit fortlaufender Nummerierung. Die Anwendung läuft unter Windows, Mac OS und Linux und kostet 1785 Euro.

Video: Autodesk auf der Euromold 2014

Autodesk hat seine Software Simulation Composite Analysis für die Analyse von Verbundwerkstoffen um ein Datenaustauschmodul namens Advanced Material Exchange erweitert. Dieses schlägt die Brücke zwischen der Simulation des Spritzgussvorgangs in der Autodesk-Software Simulation Moldflow und der nichtlinearen Finite-Elemente-Analyse mit Abaqus. Dabei importiert Advanced Material Exchange Eigenschaften aus der Gusssimulation – etwa den Verlauf von Glasfasern und Restspannungen – und lässt sie in das Netz einfließen, auf dessen Basis wiederum die Strukturanalyse mittels finiter Elemente berechnet wird. Dabei spielt die Abbildung der Netze aufeinander eine entscheidende Rolle – einige Details haben wir uns auf der Messe erklären lassen (Video siehe c’t-Link). Autodesk möchte mit solchen Werkzeugen spezielle Techniken wie Guss- und Strukturanalyse auch CAD-Anwendern zugänglich machen, damit Konstrukteure bereits die ersten Entwürfe eines Bauteils testen und optimieren können. Einen Prototyp von Advanced Material Exchange gab es bereits auf Autodesk Labs, der firmeneigenen Spielwiese für experimentelle Software – dort hörte das Werkzeug auf den poetischen Namen Project Sundance. (Peter König/dwi)

BricsCAD mit Ribbons

Version 15 des 2D/3D-CAD-Systems BricsCAD bringt eine neue Oberfläche mit Ribbons anstelle einer Menüleiste. Das sogenannte LookFrom-Widget erleichtert die Orientierung im dreidimensionalen Raum mit Hilfe eines Stuhlsymbols, das die aktuelle Blickrichtung darstellt. Über Anfasser lassen sich dynamische Objekte direkt und interaktiv anpassen, beispielsweise drehen, kippen, skalieren oder ausrichten. Auch die Sichtbarkeit dynamischer Objekte lässt sich mit den neuen Griffen umschalten. 600 Rendermaterialien erweitern die Möglichkeiten der fotorealistischen Darstellung von Modellen. Die Blechfunktionen erkennen Bördel und Abkantungen in 3D-Modellen und erstellen automatisch Ausklinkungen an Ecken und Bördeln. Harte Kanten lassen sich per Mausklick in Blechkanten mit Radius konvertieren, dabei wurde auch die Unterstützung realistischer Abkantungen auf Basis von Materialeigenschaften und Biegetabellen verbessert.

Im Architekturbereich wurde die Synchronisierung zwischen 2D-Layout und 3D-Modell erweitert. 3D-Modelle lassen sich direkt aus 2D-Grundrissen erstellen. BricsCAD BIM schaltet Objekte automatisch je nach Bedarf sichtbar oder unsichtbar.

BricsCAD Classic gibt es zu Preisen ab 495 Euro netto; unlizenziert lässt sich die Software maximal 30 Tage testen.

(Ralf Steck/dwi)

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