Bluetooth Smart Home

Erster Test von Heimautomation mit Low-Energy-Funk

Trends & News | Trend

Nachdem sich Bluetooth Smart bei Sportsensoren und Wearables etabliert hat, soll das stromsparende Funkprotokoll das smarte Heim erobern – mit einfach zu bedienenden Geräten, hoher Reichweite und Ausfallsicherheit. c’t konnte kommende Produkte vor dem Marktstart ausprobieren.

Nach Schätzungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte werden 2020 eine Million deutsche Haushalte automatisiert sein, also mehr als doppelt so viel wie heute. Unter „optimalen Rahmenbedingungen“ wird diese Grenze bereits 2018 überschritten. Aus Anwendersicht bedeutet optimal vor allem, dass sich die Systeme leicht installieren und nutzen lassen – und vor unbefugtem Zugriff sicher sind.

Hierbei will die Bluetooth Special Interest Group (SIG) eine große Rolle spielen. Ihr Funkprotokoll Bluetooth Smart alias Bluetooth Low Energy benötigt wenig Strom, funkt im weltweit lizenzfreien 2,4-GHz-Band, bietet 128-Bit-AES-Verschlüsselung und wird von praktisch allen aktuellen Smartphones direkt unterstützt. Damit entfällt die bei Heimautomationsprotokollen wie Z-Wave, ZigBee und BidCoS (HomeMatic) nötige WLAN-Bridge, um das System per App zu steuern. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Weitere Bilder

  • iDevices will auch Bluetooth-Smart-Geräte für den Endkundenmarkt anbieten, allen voran die HomeKit-kompatible Schaltsteckdose „Switch“.
  • Apple hat kürzlich den Preis des aktuellen Apple TV reduziert, mittlerweile ist das Modell in Deutschland für unter 70 Euro zu bekommen. Es dürfte also bald mit einem HomeKit-kompatibler Nachfolger zu rechnen sein.

Videos

Kommentare