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Modell-Agentur

www.know-why.net

www.imodeler.info

Die Web-Applikation iModeler stellt Ursachen und Wirkungen in einer Art Mindmap dar. Damit lassen sich komplexe Zusammenhänge visualisieren und analysieren (siehe c’t 7/13, Seite 158). Allerdings muss man oft viel Arbeit investieren, um ein aussagekräftiges Modell zu erhalten. Da wäre es schade, wenn interessante Modelle dem Vergessen anheimfielen.

Das verhindert der iModeler-Hersteller Consideo mit der Plattform Know-Why.net, auf der viele Modelle veröffentlicht sind. Ohne Anmeldung kann man hier stöbern oder über die Suchfunktion gezielt recherchieren. So liefert die Suche nach „Temperatur Klimawandel“ fünf Modelle, die von der Frage, ob man Joghurtbecher ausgespült in den gelben Sack stecken sollte, bis zum umfassenden Weltmodell reichen.

Nur wer sich bei Consideo registriert, kann aus iModeller heraus seine Modelle veröffentlichen. Außerdem kann er die anderer kommentieren oder an der Pinnwand nach solchen fragen, die ihm fehlen. Beim Erstellen eines neuen Modells lassen sich Teile von Know-Why.net übernehmen. (ad@ct.de)

Geräusch-Maschine

www.mynoise.net/noiseMachines.php

Ob bestimmte Tonhöhen und Geräusche tatsächlich eine Stimmungsänderung im Gehirn verursachen, können Sie auf der Website myNoise.net am eigenen Leib ausprobieren. Mit zehn Schiebereglern stellen Sie dort für Geräuschvorlagen das Frequenzband zwischen Sub-Bass und High Treble ein. Außer den „Brainwaves“ laden auf der Seite noch viele andere Geräusche wie ein tibetischer Chor oder einfach nur Verkehrslärm zum Experimentieren ein.

Nachdem man etwa die Mitten des Sounds Ocean Waves verstärkt hat, fühlt es sich so an, als stehe man mitten in den Wellen, die sich am Strand brechen. Mehr Höhen vermitteln dagegen den Eindruck, man höre aus der Position eines Sandkorns, wie das Wasser über einen hinwegströmt. Es lassen sich aber auch zum Beispiel die Geräusche in einem Café wie Stimmen und Geschirrklappern abmischen. Wer auf neu hinzugefügte Geräuschvorlagen zugreifen möchte, muss an den Betreiber spenden. Dann entfällt auch die Zwangspause von 30 Sekunden, ehe man auf den nächsten Sound zugreifen kann.

(Timo Denk/ad@ct.de)

Alltags-Mathematik

www.blitzrechner.de

Wie viel Mehrwertsteuer ist in 69,95 Euro enthalten? Wie war das noch mal mit Prozentwert, Prozentsatz und Grundwert? Ist die große Packung wirklich günstiger als die kleine? Wenn Sie bei Dreisatz- oder Prozentrechnung erst mühsam Ihre Gedanken ordnen müssen, hilft Ihnen der Blitzrechner schneller zum Ziel: Er enthält für viele Rechenprobleme des Alltags einfach auszufüllende Formulare, die das Ergebnis liefern.

Seine Wissenslücken kann man dabei gleich schließen, denn jede Seite erklärt die verwendete Formel sowie allerlei rund um die Aufgabe. Und es geht nicht nur um Mathematik: Hat man etwa das Gewicht der Goldkugel berechnet, die einem beim Safe-Reinigen auf den Fuß gefallen ist, erfährt man außer den Formeln zur Volumenberechnung auch das spezifische Gewicht dieses und vieler anderer Materialien. Aber auch beim Berechnen der passenden Jeans- oder BH-Größe oder beim Umrechnen internationaler Schuhgrößen leistet die Seite wertvolle Dienste. (ad@ct.de)

Endlos-Streicher

www.infinitestringquartet.com

http://designmarch.is

Ein Streichinstrument zu spielen ist schon schwierig genug, ein Streichquartett zu sein scheint unmöglich. Außer man nutzt das interaktive Online-Instrument Infinite String Quartet. Vier isländische Musiker haben dafür mit Violine, Cello und Bratsche zweiundfünfzig Passagen eingespielt, die man als farbige Kreise auf einem perspektivisch zulaufenden Gitter arrangiert. Die Website ist in JavaScript programmiert und soll auf Safari das beste Ergebnis erzielen; wir hatten aber auch mit dem Chrome-Browser keine Probleme.

Für das Projekt arbeitete der Komponist Úlfur Eldjárn mit dem Designer Siggi Oddsson und dem Programmierer Halldór Eldjárn zusammen. Es wurde über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert und auf dem isländischen Kulturfestival Design March 2015 vorgestellt. (ad@ct.de)

Hype-Videos

Autos zum Scherz mit Klopapier einzuwickeln ist keine ganz neue Idee. Sie funktioniert aber auch mit Häusern. Vorausgesetzt, man hat genügend Rollen zur Hand – etwa eine Lastwagenladung.

http://youtu.be/OZScqcKFK_E

(3:11, englisch)

Eltern und Schüler per Internet über wetterbedingte Schulausfälle zu informieren, kann einen Schulleiter berühmt machen. Er muss dazu nur ein Video produzieren, in dem er eine Parodie zu „Let it go“ aus dem Disney-Film „Frozen“ singt.

http://youtu.be/OjE72Q8s8wo

(4:04, englisch)

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