Test & Kaufberatung | Spielekritik

Freeware- und Indie-Tipps

In Gatio (Windows) wird der Spieler irrtümlich beschuldigt, den König von Österreich ermordet zu haben. Er muss zunächst seiner Hinrichtung entkommen und den wahren Mörder finden. Entwickler Schiman versetzt die Handlung seines mit dem RPG-Maker erstellten Abenteuers ins 16. Jahrhundert. Das an alte Final-Fantasy-Titel erinnernde Spiel wartet mit einem taktischen Kampfsystem auf, das per Mausgesten bedient wird. Über eine Stunde Sprachausgabe runden die gelungene Retro-Inszenierung der drei Spielkapitel ab.

Noch in Entwicklung befindet sich das Sci-Fi-Abenteuer CrossCode (HTML5-Browser, Windows) von Radical Fish Games. Dieses Retro-RPG setzt auf flinke Echtzeit-Kämpfe und Schiebepuzzles, wie man sie von alten Zelda-Titeln her kennt. Auch hier geraten Final-Fantasy-Fans ins Schwärmen. Sie können eine ein- bis zweistündige Demo bereits kostenlos im Browser ausprobieren. Wenn die Entwickler per Crowd-Funding genügend Geld einsammeln, soll die etwa 15 Spielstunden umfassende Vollversion in rund einem Jahr fertig werden und auch OS X und Linux unterstützen.

Dem Minimalismus haben sich die Entwickler von Rainbow Train verschrieben. In Hook (Android, iOS, Windows Phone) muss der Spieler verknäulte Haken auflösen, indem er auf ihre Endpunkte klickt. Anfangs ist das Gewusel noch übersichtlich, aber schon bald kommen Drehscheiben, sich überlagernde Nägel und bewegliche Barrieren hinzu, die neben einem guten Auge auch genaues Timing benötigen. Ein Prototyp ist kostenlos im Web spielbar.

Video: c’t zockt Gatio, CrossCode und Hook

Mehr Tipps für originelle Indie-Spiele finden Sie in unserem Video-Blog „c’t zockt“ auf heise.de und auf unserer gleichnamigen Kurator-Liste auf Steam. (hag@ct.de)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links