Drucken statt entwickeln

Fotodrucker für Profis: Canon Pixma Pro-10S und -100S

Test & Kaufberatung | Test

Laborqualität zu Hause: Die Tinten-Oberklasse druckt Foto-Prints, die die Abzüge der meisten Fotodienste übertrumpfen. Mit bis zu zehn Einzelpatronen, Farbmanagement und Spezial-Software erhalten Fotografen die Kontrolle über das Endprodukt auf Papier.

Die Domäne der Tintendrucker sind hochwertige Fotodrucke: Mit Präzisionsdruckköpfen, die Tröpfchen von drei bis vier Pikolitern (Billionstel Liter) exakt auf dem Fotopapier platzieren, geben sie selbst feinste Details wieder. Zusatztinten vergrößern den Farbumfang der Drucker. Damit bringen sie kleinste Farbnuancen und Grauabstufungen zu Papier. Mithilfe von Farbprofilen drucken die Fotoprofis auch auf edlen Fine-Art-Papieren mit hoher Genauigkeit. Über zahlreiche Druckoptionen können Foto-Enthusiasten zusätzlich Einfluss auf die Bildgestaltung nehmen.

Wir haben Canons aktuelle Spitzenmodelle Pixma Pro-10S und Pixma Pro-100S zum Test gebeten. Das ähnlich ausgestattete Epson-Modell SureColor SC-P600 erreichte uns bis Redaktionsschluss nicht. Äußerlich gleichen sich die Canon-Drucker wie ein Ei dem anderen; das Druckwerk des Pro-100S arbeitet allerdings mit acht Tintentanks, die mit der Farbstofftinte „ChromaLife100+“ befüllt sind. Der Pro-10S druckt dagegen mit Canons pigmentierter Lucia-Tinte. Er wird mit neun Tintenpatronen bestückt, dazu kommt eine zehnte Patrone, die einen „Chroma Optimizer“ genannten Klarlack enthält. Dieser füllt beim Drucken auf Glanzpapieren die Räume zwischen den Tintenpartikeln aus und gleicht damit die Oberfläche an. Das vermindert die Lichtreflexion, was besonders dunklen Farben zugutekommt: Sie wirken dadurch satter. ...

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Weitere Bilder

  • Durch ihre Zusatztinten produzieren die Pixma-Pro-Modelle (links Pro-10S, rechts Pro-100S) feinere Mischfarben und mindern den Rastereffekt.
  • Die Dye-Tinte des Pixma Pro-100S bleichte auf unserer Sonnenbank auf Foto- und Normalpapier sichtbar aus. Die pigmentierte Tinte des Pro-10S ließ dagegen auf beiden Papierarten auch nach 200 Stunden Belichtung kaum nach.
  • Die von Windows verwalteten ICC-Farbprofile findet man in der Systemsteuerung unter Farbverwaltung.

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