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Microsoft-Tablet mit Atom-Prozessor

Microsoft stellt seinem Windows-Tablet Surface Pro 3 einen günstigeren Bruder zur Seite: Das Surface 3 ohne „Pro“ hat ein kleineres Display und einen langsameren Prozessor. Darauf läuft aber ebenfalls Windows 8.1, nicht mehr das abgespeckte Windows RT wie auf den bisherigen Einsteiger-Tablets von Microsoft.

Das 10,8-Zoll-Display zeigt 1920 × 1080 Pixel, als CPU dient Intels Atom x7-Z8700 mit 1,6 GHz. Es gibt einen USB-3.0-Anschluss, einen Mini-DisplayPort und einen MicroSDXC-Slot. Die restliche Ausstattung hängt vom Preis ab: Das Einstiegsmodell mit 2 GByte RAM und 64-GByte-SSD kostet 600 Euro. Die Version für 720 Euro hat 4 GByte RAM und eine SSD mit 128 GByte.

Das Gehäuse besteht aus einer angeblich besonders kratzfesten Magnesium-Legierung und ist ohne Tastatur knapp 9 Millimeter dick. Das Gewicht liegt bei 622 Gramm – 180 Gramm weniger als das Surface Pro 3 und 180 Gramm mehr als das iPad. Der Akku schafft laut Microsoft zehn Stunden Videowiedergabe. Im Gegensatz zum Pro-Modell kommt das Surface 3 ohne Lüfter aus.

Die passende Tastatur ist fünf Millimeter dünn und hat echte Tasten mit Hintergrundbeleuchtung. Sie dient gleichzeitig als Displayschutz und wird für 150 Euro in fünf Farben angeboten. Der Stift zum Zeichnen und Schreiben kostet 50 Euro. Das Surface 3 soll ab dem 7. Mai erhältlich sein. (Rainald Menge- Sonnentag/cwo@ct.de)

E-Reader: Kindle-Konkurrent von Kobo

Der japanisch-kanadische Hersteller Rakuten Kobo hat mit dem Glo HD einen E-Reader im 6-Zoll-Format angekündigt. Das E-Ink-Display zeigt 1448 × 1072 Pixel (300 dpi), genau wie das des Amazon Kindle Voyage.

Anders als Amazon verzichtet Kobo auf einen kapazitiven Touchscreen und setzt stattdessen auf Infrarot-Erkennung. Davon erhofft sich der Hersteller einen höheren Kontrast und weniger Reflexionen, da eine Glasschicht entfällt. Die Ausstattung ist vergleichsweise spartanisch: Es stehen 4 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Ein Erweiterungsschacht für Speicherkarten fehlt, Tasten zum Blättern ebenso. Ein nicht näher spezifizierter 1-GHz-Prozessor soll für schnelle Seitenwechsel sorgen.

Mit Abmessungen von 15,7 cm × 11,5 cm × 0,92 cm ist der Kobo-Reader etwas dicker als der Kindle Voyage und mit 180 Gramm genauso schwer. Anders als bei Amazon gibt es keine Version mit Mobilfunkmodem. In Deutschland soll der Reader ab Juni für 130 Euro zu haben sein – das macht ihn 60 Euro günstiger als der Kindle Voyage. (jra@ct.de)

Software-Update für iPhones und iPads

Apple hat eine neue iOS-Version zum Download bereitgestellt. iOS 8.3 befand sich bereits seit Februar im Betatest und enthält diverse Verbesserungen und Bugfixes. Es gibt 300 neue Emojis, deren Hautfarbe sich erstmals konfigurieren lässt. Die Sprachassistentin Siri beherrscht neue Sprachen, darunter Dänisch, Niederländisch, Schwedisch, Portugiesisch, Türkisch und Russisch. Apps sollen schneller starten.

Die iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay lässt sich mit kompatiblen Geräten nun auch drahtlos nutzen. Kostenlose Downloads aus dem App Store benötigen auf Wunsch kein Passwort mehr. Hinzu kommen diverse Fehlerbehebungen, unter anderem für die Family-Sharing-Funktion, die Enterprise-Unterstützung und die Barrierefreiheit.

iOS 8.3 dürfte außerdem wie üblich Sicherheitslücken stopfen; Apple hat diese bislang aber noch nicht publiziert. Das Update ist kompatibel mit dem iPhone ab 4s, iPad ab 2 und iPod touch ab 5G. Je nach Modell umfasst der Download bis zu 1,3 GByte. (Ben Schwan/cwo@ct.de)

Smartphone-Notizen

Das Ubuntu-Smartphone BQ Aquaris E4.5 kann man nun unter bq.com bestellen. Zuvor hatte es der Hersteller lediglich zu bestimmten Zeiten an Social-Media-Follower verkauft. Es kostet 170 Euro inklusive Versand.

Der chinesische Hersteller OnePlus hat seine eigene Android-Variante namens OxygenOS für sein Smartphone One veröffentlicht. Sie läuft allerdings noch nicht ganz reibungslos und ist bisher nur auf Englisch verfügbar.

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