Bröckelndes Geschäftsmodell

Abzocke mit Filesharing-Abmahnungen nimmt ab

Wissen | Recht

Jahrelang lief das Business wie geschmiert, doch nun kommt immer mehr Sand ins Getriebe der Abmahnindustrie: Informierte Richter, neue Gesetze und nicht zuletzt der technische Fortschritt bremsen die schwarzen Schafe der Anwaltsbranche zunehmend aus. Tausende Verbraucher müssen zurzeit allerdings erleben, wie versucht wird, mit alten Forderungen Kasse zu machen.

Bei großen Abmahnwellen geht es fast immer um den angeblichen Upload von urheberrechtlich geschützten Werken (Musik, Filme oder TV-Serien) über das Tauschbörsen-Netzwerk BitTorrent. Verlässliche Zahlen zum jährlichen Umfang gibt es kaum. Einzig die „Interessengemeinschaft gegen den Abmahnwahn“ wühlt sich durch sämtliche Verbraucherforen und versucht seit Jahren, Trends zu quantifizieren.

Ihren Statistiken zufolge hatte die Menge an versandten Abmahnungen mit fast einer Million bereits 2010 ihren Zenit erreicht. Seitdem hat die Zahl kontinuierlich abgenommen. Diese Zahlen decken sich mit dem von c’t beobachteten Trend. Insgesamt erfasste die Interessengemeinschaft im vergangenen Jahr „nur“ noch knapp 75 000 Filesharing-Abmahnungen. ...

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c't 11/2015, Seite 152 (ca. 3.5 redaktionelle Seiten)
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  1. Eingeschränkte Haftung
  2. Neue Rechtslage
  3. Disziplin Bettelbriefe
  4. Klagen trotz Insolvenz
  5. Schuss ins Knie
  6. Alibi-Produktionen

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Kapitel
  1. Eingeschränkte Haftung
  2. Neue Rechtslage
  3. Disziplin Bettelbriefe
  4. Klagen trotz Insolvenz
  5. Schuss ins Knie
  6. Alibi-Produktionen
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