Test & Kaufberatung | Spielekritik

Indie-Freeware-Tipps
Video: c’t zockt PACAPONG, ICBM und Hyperspace Invaders II

Der Niederländer Dick Poelen kombiniert in PACAPONG (Windows, OS X, Linux) die Klassiker Pong, Pac-Man und Space Invaders zu einem furiosen Match. Mit der Tastatur steuern zwei Spieler Pong-Schläger und schießen dabei Pac-Man durch ein Labyrinth. Dessen Kurs können sie mit den Pfeiltasten beeinflussen, sodass er nicht mit den Geistern zusammenstößt. Erwischt man einen Space Invader, so greift selbiger den gegnerischen Schläger an. Zum Schluss kommt sogar noch Donkey Kong ins Spiel. Für einen kurzen Beitrag zum Ludum-Dare-Mini-Festival ist Pacapong bereits erstaunlich ausgetüftelt.

In die Zeit des kalten Krieges entführt ICBM (Windows), die Abkürzung für Intercontinental Ballistic Missile. Ziel ist es, als US-Lieutenant im Jahr 1983 einen Atomkrieg zu verhindern. Die Retro-Grafik des Adventures und die Spieler-Perspektive am Schreibtisch eines Atom-Bunkers erinnern an den Indie-Hit „Papers, Please“. Entwickler Repvblic haben ihre gruselig realistische Kriegssimulation kostenlos unter Creative Commons veröffentlicht und mit beachtlichem Aufwand produziert. Versionen für OS X und Linux sollen folgen.

Wenn Scooter in den 90ern ein passendes Spiel für ihren Song „Hyper Hyper“ gesucht hätten, wären Sie vom Synapsen-Feuerwerk in Hyperspace Invaders II (Windows) begeistert gewesen. In dieser Kugelhölle vom Entwickler Atomhead muss der Spieler mit seinem Raumschiff pausenlos Laser-Salven abfeuern und dem bunten Bombardement der Gegner ausweichen, das rhythmisch zur Musik über den Bildschirm flimmert.

Mehr Tipps für originelle Indie-Spiele finden Sie in unserem Video-Blog „c’t zockt“ auf ct.de und auf unserer gleichnamigen Kurator-Liste auf Steam. (hag@ct.de)

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