Fünkchen-Arduino

Mikrocontroller-Board mit integriertem Bluetooth-Modul

Test & Kaufberatung | Test

Für die drahtlose Kommunikation zwischen Mikrocontrollern und Smartphones eignet sich die serielle Übertragung via Bluetooth ganz gut. In aktuellen Smartphones ist die benötigte Hardware schon enthalten, an den Mikrocontroller muss man sie erst anfrickeln. Oder man nimmt ein Board, das bereits einen Bluetooth-Adapter drauf hat – wie der hier vorgestellte BLEduino.

Kern des BLEduino vom chinesischen Anbieter Elecfreaks ist wie beim Original, dem Arduino Uno, ein Mikrocontroller vom Typ Atmel ATmega 328P – hier in fest verlöteter SMD-Ausführung. Mit einem Preis von um die 30 Euro ist der BLEduino nur wenige Euro teurer als ein Original-Board ohne Bluetooth. Layout und Steckverbinder sind weitgehend mit den beliebten Boards aus Italien identisch, es gibt jedoch einige Unterschiede im Detail. So sind die beiden Pins für die I2C-Verbindung nicht wie auf allen Arduino-Boards seit Revision 3 üblich zusätzlich herausgeführt. Shields, die diese Pins zur Verbindung nutzen wie zum Beispiel das RGB-Shield von Infineon (siehe c’t 2/15, S. 22), sind mit dem BLEduino ohne eigene Lötarbeit nicht kompatibel.

Der wirklich wesentliche Unterschied zwischen Arduino Uno und seinem BLEduino-Klone ist jedoch der Kommunikationschip. Auf dem BLEduino sitzt ein Bluetooth-Chip von Texas Instruments mit der Bezeichnung CC2540. Er arbeitet mit dem Bluetooth-Standard 4.0, auch Low Energy, kurz: BLE genannt. Dieser Standard kann mit Android ab Version 4.3 und iOS ab Version 5 verwendet werden. Als Protokoll kommt das Serial Port Profile (SPP) zum Einsatz. ...

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