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DVB-C-Tuner mit Netzwerk-Streaming

Elgato ergänzt sein Portfolio an TV-Tuner-Hardware um den EyeTV Netstream 4C, der unverschlüsselte HD-Kabelprogramme empfängt. Diese konvertiert er mittels integriertem Hardware-Transcoder ins H.264-Format, um verschiedene Programme an maximal vier Endgeräte zu verteilen – entweder per 802.11n-WLAN oder Gigabit-Ethernet. Zum Funktionsumfang gehören Untertitel, Mehrkanalton und Teletext sowie ein elektronischer Programmführer (EPG). Zudem lassen sich Sendungen anhalten und aufnehmen. Als Clients kommen neben Macs mit OS X 10.9 und PCs ab Windows 8 auch diverse Mobilgeräte infrage. Dazu gehören iPads ab der zweiten Generation, das iPhone (ab 4s) und der iPod touch der fünften Generation, auf denen mindestens iOS 7.1 läuft, ebenso wie Geräte mit Android 4.0.3 oder neuer. Der EyeTV Netstream 4C kostet laut Hersteller 200 Euro. (bkr@ct.de)

„Rootpipe“-Lücke in OS X noch offen

Die nun auf den Namen „Rootpipe“ getaufte Rechteausweitungslücke in OS X (siehe c’t 10/15, S. 49) klafft nach wie vor. Nachdem Apple die Lücke eigentlich in OS X 10.10.3 gepatcht hatte, haben Sicherheitsforscher einen neuen Weg entdeckt, diese weiterhin auszunutzen. Außerdem wollen sie Schadcode identifiziert haben, der schon 2014 im Umlauf war und sich durch die ursprüngliche Lücke Root-Rechte verschafft. Apple war heftig dafür kritisiert worden, das Sicherheitsproblem nur in OS X 10.10.x (Yosemite) behoben zu haben, obwohl auch ältere Betriebssystemversionen anfällig sind. Ob der zu erwartende Folge-Patch ebenfalls nur für Yosemite zur Verfügung gestellt wird, ist nicht bekannt. (fab@ct.de)

Neue Versionen für Final Cut Pro und Motion

Apple erweitert seine Videoschnittsoftware Final Cut Pro 10.2 und das Animationswerkzeug Motion 5.2 um die Fähigkeit, Text dreidimensional darzustellen. Anwender können dabei Eigenschaften wie Kantenform, Oberfläche und Beleuchtung in begrenztem Rahmen ändern und als Textstil sichern. Im Motion stehen weitere Parameter bereit, um beispielsweise Beleuchtungseffekte im Zeitverlauf zu animieren. Auf Macs mit weniger als 1 GByte Videoram rendert Final Cut Pro die 3D-Effekte in verminderter Qualität.

Zusätzlich hat Apple die Farbkorrektur umgestellt: Anstatt einer Clip-Eigenschaft ist sie nun ein Effekt, der sich mit anderen Filtern kombinieren lässt. Freistellungsmasken erlaubt Final Cut jetzt auch in freier Form, man kann sie mit Linien, Beziérkurven oder B-Splines selbstständig einzeichnen.

Die Updates sind kostenlos über den Mac App Store zu beziehen. (imj@ct.de)

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