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Chrome-Support für Windows XP verlängert Google wird seinen Browser Chrome auf Windows XP noch bis Ende 2015 mit Updates und Sicherheitspatches beliefern. Ursprünglich sollte die Unterstützung im April enden. Aufgrund von Millionen Nutzern, die...

EU-Kommission: Google missbraucht seine Marktmacht

Im Streit über die Marktmacht von Google droht die EU-Kommission dem Suchmaschinenbetreiber mit einer Milliardenstrafe. Die EU-Behörde wirft dem Unternehmen vor, Konkurrenten zu benachteiligen. Nach Ansicht der EU-Kommission bevorzugt Google in seiner Suchmaschine in der Trefferliste die eigenen Dienste gegenüber Konkurrenzangeboten, etwa beim Preisvergleich im Online-Handel.

Die Kommission befürchtet, dass die Nutzer bei ihrer Suche nicht unbedingt die für sie relevantesten Ergebnisse zu sehen bekommen. Dies schade den Verbrauchern und konkurrierenden Preisvergleichsdiensten und bremse Innovationen. Zudem weitet die EU-Kommission das Verfahren aus und nimmt auch die Dominanz von Googles Betriebssystem Android unter die Lupe. Dabei geht es um die Frage, ob Google wettbewerbswidrige Vereinbarungen getroffen oder seine Dominanz ausgenutzt hat.

Die Kommission hat Google ihre Beschwerdepunkte zukommen lassen. Damit verschärft sie das seit 2010 laufende Verfahren. In letzter Konsequenz drohen dem Unternehmen ein Bußgeld von aktuell bis zu 6,6 Milliarden Euro sowie Auflagen für sein Geschäftsmodell in Europa. (jo@ct.de)

AdBlock Plus darf weiter blocken

Das Landgericht Hamburg hat eine Klage von Zeit Online und dem Handelsblatt gegen den Hersteller des Werbeblockers Adblock Plus abgewiesen. Die Medienhäuser waren mit dem Vorwurf vor Gericht gegangen, dass die Software der Eyeo GmbH unzulässig in das Geschäft der Verlage eingreife.

Im Verfahren ging es insbesondere um die „Acceptable Ads“-Initiative, mit der Adblock Plus bestimmte Seiten von einer Filterung ausnimmt. Der Klägervertreter verglich dieses Verfahren mit Schutzgelderpressung. So finanziere sich Eyeo dadurch, dass es Geld für die Aufnahme auf der Whitelist verlange. Das Unternehmen lasse sich an den Einnahmen der durchgelassenen Werbung beteiligen. Die Eyeo-Anwältin betonte, dass 90 Prozent der Websites in der Whitelist kostenlos aufgenommen werden. Eyeo prüfe die Einhaltung der Kriterien für „nicht nervende“ Werbung und verlange dafür seine Gebühren.

Die Richter verwiesen darauf, dass viele Medien wie die New York Times inzwischen werbefreie Angebote hinter Paywalls eingesetzt hätten. Zudem konnten sie nicht erkennen, dass Eyeo gezielt gegen die Webseiten der Kläger vorgehe, was Voraussetzung für einen Unterlassungsanspruch nach dem Wettbewerbsrecht wäre. Ein Ende der Rechtsstreitigkeiten um AdBlock Plus ist freilich nicht abzusehen. Derzeit sind noch mindestens drei Klagen in München und Köln anhängig. (Torsten Kleinz/jo@ct.de)

Chrome-Support für Windows XP verlängert

Google wird seinen Browser Chrome auf Windows XP noch bis Ende 2015 mit Updates und Sicherheitspatches beliefern. Ursprünglich sollte die Unterstützung im April enden. Aufgrund von Millionen Nutzern, die noch immer mit Windows XP arbeiten, verlängert Google den Support aber noch einmal. (jo@ct.de)

Facebook sortiert die Timelines um

Facebook gibt im Nachrichtenstrom seiner Mitglieder den Beiträgen von Freunden mehr Gewicht. Weniger informieren will es dagegen über Interaktionen der Freunde, also etwa Likes oder Kommentare. Einträge von abonnierten Seiten oder Nachrichten erscheinen weiterhin im Nachrichtenstrom, eventuell aber erst weiter unten. (jo@ct.de)

De-Mail: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit PGP

De-Mail-Kunden der Deutschen Telekom, von United Internet (1&1, GMX und Web.de) sowie von Francotyp-Postalia können untereinander PGP-gesicherte Mails austauschen. Dazu müssen sie im Frontend die Sicherheitsstufe „hoch“ aktivieren. (jo@ct.de)


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