„Datenschutz muss innovativ bleiben“

Interview mit Spiros Simitis, dem Vater des deutschen Datenschutzrechts

Trends & News | Interview

Die europäische Datenschutzreform soll im Sommer nun in die letzte Verhandlungsrunde gehen. Auf dem Spiel stehen grundlegende Datenschutzprinzipien wie Zweckbindung und Datensparsamkeit, aber auch eine innovative, konsequente Entwicklung des Datenschutzrechts. Wir sprachen mit Spiros Simitis, der als Vater des deutschen Datenschutzrechts gilt, über Risiken und Herausforderungen.

c’t: Sie sind ein gefragter Mann in Brüssel, unseren letzten Interviewtermin mussten wir deshalb verschieben. Wie würden Sie Ihre eigene Rolle im gegenwärtigen Verhandlungsprozess beschreiben?

Spiros Simitis: Man muss sich vergegenwärtigen, dass wir uns an einem entscheidenden Punkt befinden: Zum ersten Mal wird es eine einheitliche Regelung des Datenschutzes in der Europäischen Union geben, die von der Kommission entwickelt und vom Europäischen Parlament eingehend beraten wurde. Nun wird die Fassung des Parlaments von den nationalen Regierungen durchgesehen. Ich habe mich intensiv mit Vertretern des Parlaments unterhalten. Dabei habe ich einzelne Gesichtspunkte aufgegriffen sowie notwendige Veränderungen und Ergänzungen angesprochen. ...

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c't 12/2015, Seite 68 (ca. 2 redaktionelle Seiten)
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