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Bildverwaltung mit WebP-Unterstützung

Ashampoos Photo Commander verwaltet und bearbeitet Fotos. Die neue Version 12 unterstützt WebP-Bilder und speichert auf Wunsch im Photoshop-kompatiblen PSD-Format. Nach Angaben des Entwicklers soll sich das Programm jetzt besser mit Raw-Dateien und 3D-Bildformaten wie MPO und JPS verstehen.

Die Effektsektion hat Zuwachs bekommen: Mit dem Effekt Farbakzent markiert der Anwender einen Bereich eines Bildes, der farbig bleiben soll. Der Rest wird von der Software anschließend in Schwarzweiß umgewandelt. Version 12 ex- und importiert Nutzereinstellungen und unterstützt jetzt Web-Mail-Clients wie Google Mail und Yahoo Mail. Die Vollversion von Ashampoo Photo Commander 12 kostet rund 50 Euro und läuft auf Windows-Computern ab XP. (mre@ct.de)

Aus „Quicken“ wird „FinanzManager“

Die jüngsten Versionen von Lexwares Homebanking-Programmen Quicken und Quicken deluxe heißen FinanzManager und FinanzManager deluxe 2016. Die Namensänderung hat rechtliche Gründe und soll keine grundlegenden Veränderungen andeuten. Im Rahmen der Versionspflege hat Lexware die Software jedoch auf bevorstehende Umstellungen im SEPA-Verfahren vorbereitet. Die Suchroutine für Kategorien umfasst jetzt eine Wortvervollständigung. Komplett erneuert ist der Budgetplaner mit Grafiken und Cockpit-Elementen zur statistischen Finanzanalyse. Daten aus bisherigen Quicken-Installationen sollen sich automatisch übernehmen lassen. Das Programm kostet in der Standardvariante 50, in der Deluxe-Ausgabe 75 Euro. (hps@ct.de)

Verbesserte Texterkennung für Google Drive

Google hat die OCR-Technik seiner Dokumenten-Plattform Google Drive erweitert. Sie soll jetzt über 200 Sprachen in 25 Schriftsystemen unterstützen. Um aus einem gescannten oder abfotografierten Dokument durchsuchbaren Text zu extrahieren, muss der Anwender es nur auf Google Drive hochladen und mit Google Docs öffnen. Das System soll die zugrunde liegende Sprache dann automatisch ermitteln. Das soll auch aus der Android-App heraus funktionieren. Ähnlich wie in der Bild- und Spracherkennung setzt Google auch für die OCR auf Methoden des maschinellen Lernens, die typische Merkmale von Schriftzeichen automatisch aus Trainingsmaterial ableiten sollen. (atr@ct.de)

PDF-Editor fürs Office

PdfEditor von PixelPlanet ist ein Paket zum Bearbeiten und Erzeugen von PDFs und PDF-Formularen. Mit der neuen Version 3 verspricht der Hersteller Verbesserungen beim Bearbeiten von Texten und Bildern. So soll das Programm Listen und Tabellen besser erkennen und Vektorgrafiken im SVG-Format unterstützen. Darüber hinaus erstellt die Software PDFs mit interaktiven und multimedialen Elementen wie Hyperlinks, interaktiven Lesezeichen sowie Audio- und Videoinhalten. Dabei versteht sich das Programm unter anderem mit MP3-, WAV-, MP4- und WMV-Dateien.

Erleichterungen für den Office-Alltag verspricht der Entwickler mit der neuen Funktion „Suchen und Schwärzen“. Sie überschreibt auf Wunsch ausgewählte Textstellen oder einzelne Wörter mit einem schwarzen Balken. Das ist praktisch, wenn Adressen oder Namen in Dokumenten unkenntlich gemacht werden sollen. Für mehr Übersicht sorgen Kopf- und Fußzeilen, die der Editor auf Wunsch in PDFs einfügt. Zur Wahl stehen unter anderem eine Datumsfunktion sowie eine Seitennummerierung.

Nach eigenen Angaben hat Pixelplanet die Bearbeitung von Formularen vereinfacht. So importiert die Software in Version 3 Formulardaten per Drag & Drop und die Tab-Reihenfolge für Formularfelder bestimmt jetzt der Anwender. PdfEditor 3.0 läuft ab Windows XP, eine Einzellizenz kostet 80 Euro. (mre@ct.de)

3D-Stadtansichten in Google Maps

Weitgehend unbemerkt hat Google die Funktionen seines Landkartendiensts Google Maps erweitert. In bestimmten Desktop-Browsern kann der Dienst viele deutsche Städte als fotorealistische 3D-Modelle anzeigen, bei Google heißt das „Google Earth View“. Was man dabei zu sehen bekommt, entspricht den 3D-Ansichten aus Google Earth und ähnelt den sogenannten Flyover Maps in Apples Karten-App, nur dass Google Maps diese Eindrücke ohne Zusatzsoftware mit den Bordmitteln des Browsers zuwege bringt. Voraussetzung für den neuen Ansichtsmodus ist Windows ab Version 7, Mac OS X ab Version 10.8.3, Chrome OS oder Linux. Als Browser eignen sich Chrome, Firefox (nicht unter Linux), Internet Explorer und Safari. Wenn alles passt, erscheint in der Satellitenansicht eine Schaltfläche zum Neigen der Draufsicht. Macht man davon Gebrauch und zoomt nahe genug an eine Stadt mit verfügbaren Modelldaten heran, kann man das Areal aus der Vogelperspektive erkunden. (hps@ct.de)

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