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Apple steigert Gewinn um ein Drittel

58 Milliarden US-Dollar setzte Apple in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 um, das ist ein Viertel mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg auf 13,6 Milliarden und stellt so 40 Prozent vom Umsatz.

Den größten Anteil an Umsatz und Wachstum haben weiterhin die iPhones. Die iPad-Verkäufe gingen weiter zurück; die Zahl der verkauften Macs stieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit Musik, Filmen und Fernsehserien nahm weiter ab; der App Store hingegen habe das beste Quartalsergebnis aller Zeiten gehabt, so Tim Cook.

Apple erhöht die Dividendenausschüttung von 47 auf 52 US-Cent je Aktie. Zudem kauft der kalifornische Konzern Wertpapiere im Wert von 50 Milliarden US-Dollar zurück. (imj@ct.de)

Apple will „menschliches Navi“ patentieren

Eine humanisierte Navigation soll künftig Nutzer leiten; das sieht zumindest ein von Apple im Oktober angemeldetes Patent vor. Mit Hilfe von Daten aus Sensoren, Satelliten und Netzwerken will das Unternehmen anhand relevanter Orte zum Ziel führen.

Ein mögliches Navi-Zitat wäre dann: „Ihr Ziel befindet sich hinter dem Baumarkt auf der rechten Seite“ im Unterschied zu „Biegen Sie nach 300 Metern rechts in die Max-Muster-Straße“. Bei letzteren Anweisungen bestehe das Problem, dass der Nutzer die Entfernung schwer schätzen könne und womöglich das Straßenschild nicht lesbar sei, so der iPhone-Hersteller. Zusätzlich soll die neue Methode relative Aussagen wie „Biegen Sie an der dritten Kreuzung links ab“ treffen. (rsr@ct.de)

Citrix kündigt Bluetooth-Maus für iPad an

Die „X1 Mouse“ soll dabei helfen, Windows-Programme auf dem iPad fernzubedienen. Bislang müssten viele Reisende neben ihrem iPad auch ein Notebook mitnehmen, um Dokumente umfassend bearbeiten zu können, so Citrix. Die Maus soll zudem das Arbeiten mit dem Programm Citrix Receiver erweitern. Damit lassen sich bei angeschlossenem Bildschirm das iPad oder iPhone als Tastatur für einen PC verwenden. Der Anbieter versichert, dass die X1 keineswegs einen Einstieg ins Hardware-Geschäft bedeute, sondern lediglich dazu dienen soll, die eigene Software besser zu machen. (rsr@ct.de)

Apple Watch: Kleinere Probleme

Nach anderthalb Monaten Vorbestellungsphase begann Apple mit der Auslieferung seiner ersten Smartwatch. Einige Nutzer stießen dabei auf Kinderkrankheiten des Armband-Computers:

 Bei einigen Uhren haben sich die Kunststoff-Armbänder selbstständig vom Gehäuse gelöst, meist das kürzere Stück. Allerdings verabschiedet es sich nur dann, wenn es mindestens einmal von der Apple Watch getrennt wurde. In einigen Fällen konnten die Besitzer das Kontaktstück am Armband wieder herausdrücken.

 Tattoos können die Pulsmessung beeinträchtigen oder gar verhindern. Verantwortlich seien Metall- oder Farbpigmente in Tätowierungen, bestätigte Apple, dunkle Hauttöne seien hingegen kein Problem. Besonders problematisch zeigten sich durchgehende, dunkle Farbbereiche. Den Betroffenen empfiehlt Apple, den eingebauten Herzfrequenzsensor abzuschalten und stattdessen ein Brustgurt-Messgerät per Bluetooth mit der Uhr zu koppeln.

 Vereinzelt berichten Nutzer, dass sich die Apple Watch nicht auflädt, obwohl sie korrekt mit dem Ladeadapter verbunden ist. Die Uhr zeige zwar das Ladesymbol, lade den Akku aber nicht. Apple ist das Problem bekannt. Der Hersteller nennt zwei Lösungswege: Wenn Zurücksetzen und Neustart nicht helfen, sollten die Nutzer die Uhr komplett ausschalten und alle Inhalte löschen. Treten danach weiterhin Probleme auf, will Apple das Gerät austauschen.

 Die Edelstahl-Version der Apple Watch verkratzt offenbar leichter als das günstigere Sport-Modell aus Aluminium. Wie ein Nutzer herausgefunden hat, kann man feine Schrammen allerdings mit einer Metallpolitur und einem weichen Lappen beseitigen. (jra@ct.de)

3D-Profis beklagen sich über Apple

In einem offenen Brief an Tim Cook hat 3D-Entwickler Paul Ciccone die mangelnde Qualität der Grafiktreiber von OS X kritisiert und damit Beifall von prominenten 3D-Profis geerntet. Ciccone betreibt eine eigene 3D-Softwarefirma und arbeitet an der Open-Source-Software LuxRender mit. Er beklagt defekte Open-CL-Treiber, durch die OS X das Rendern von Szenen abbrechen würde, die auf anderen Plattformen einwandfrei funktionieren. Das Problem sei so schlimm, dass der für die OS-X-Plattform zuständige Hauptentwickler Jens Verwiebe aufgegeben habe. Piccone ruft Apple-Nutzer dazu auf, sich ebenfalls an Tim Cook zu wenden. (rsr@ct.de)

Apple-Notizen

In Cupertino wurde ein iPad-Prototyp gestohlen. Die beiden Täter beraubten offenbar einen Apple-Angestellten in dessen Wohnung. Zu ihrer Beute gehörte unter anderem ein iPad-Testmodell, wie das Opfer aussagte. Die Diebe wurden von der Polizei gefasst; das mysteriöse Gerät bleibt verschwunden.

Zubehör-Hersteller können ihre Produkte mit dem Zertifikat Made for Apple Watch versehen. Dafür verlangt der Hersteller neben einer unbekannten Lizenzgebühr den Verzicht auf bestimmte Chemikalien und forciert Standards bei Material und Beschaffenheit der Komponenten. Neben Armbändern können Anbieter auch Armband-Adapter („Lugs“) zur Zertifizierung anmelden.

OS X Yosemite bekommt mit dem Camera-RAW-Update bessere Kamera-Unterstützung für neue Kamera-Modelle von Canon bis Hasselblad. Apples Browser Safari erhält ein Sicherheits-Update für die Betriebssysteme 10.8 bis 10.10.

Wer iOS 8.3 installiert hat, kann nun nicht mehr zur vorherigen Version zurückkehren, der Downgrade auf iOS 8.2 ist unmöglich. Apples Server verweigern die Signatur der älteren iOS-Version, was die Installation verhindert.

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