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Schicke Wetterübersicht für Android

„Weather Timeline – Forecast“ ist eine der schicksten Wetter-Apps für Android. Sie baut den Wetterbericht aus Kärtchen im Material-Design von Android 5.0 auf und macht daraus eine Zeitleiste wie in einem sozialen Netzwerk. Die übersichtlichen Karten zeigen nicht bloß den prognostizierten Wetterverlauf für die nächsten Tage, sondern auch aktuelle Details zu Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Die Zeiten für Sonnenuntergang und -aufgang hat die App ebenso parat wie einen Mondkalender und die aktuelle Mondansicht.

Auf einer Google-Landkarte kann man sich Regen-, Wolken- und Temperaturradar anschauen. Auf Wunsch schlägt die App Alarm, wenn ein Unwetter oder ein Regenschauer am eigenen Ort unmittelbar bevorsteht. Ein witziges Gimmick ist die sogenannte Zeitmaschine: Darin orakelt Weather Timeline, welches Wetter man über die nächsten Jahre zu erwarten hat.

Die Wetterdaten ruft die App wahlweise von Forecast.io, Weather Underground, YR.no oder OpenWeatherMap auf. Man kann die App an diversen Stellen anpassen, darunter die Optik oder die Zusammenstellung der Informationen. Weather Timeline erfordert mindestens Android 4.0, kostet 69 Cent und ist zu Android Wear kompatibel. (Daniel Wagner/acb@ct.de)

Gibt es bei Ihnen Buletten oder Fleischpflanzerl?

Wo sagt man eigentlich „viertel acht“, wo bolzt man und wo kickt man eher? Die App „Grüezi, Moin, Servus“ illustriert auf informative Weise, wie sich Dialekte und Mundarten in Deutschland, Österreich und der Schweiz geografisch verteilen. Dazu zeigt die Anwendung in Heatmaps auf Google Maps, wo bestimmte Wörter oder Sprachweisen besonders häufig vorkommen.

In einem Test kann man auch überprüfen, ob die App einen anhand der eigenen Sprechart in der richtigen Region verortet. Der „Sprachatlas“ in Grüezi, Moin, Servus wurde unter anderem vom Schweizer Sprachforscher Adrian Leemann entwickelt. Die App ist für Android und iOS erhältlich und kostet 99 Cent. (acb@ct.de)

Von Tamagotchi bis Navigation: Apps für die Apple Watch

Diverse Entwickler machen ihre Apps fit für die Apple Watch. 1Password von AgileBits zum Beispiel zeigt in der neuesten Version ausgewählte Passwörter und andere sensible Daten auch auf der Apple Watch an – optional kann man die Passwortansicht mit einer 4-stelligen PIN sperren.

Mit Version 2.11 der Navigations-App Navigon von Garmin (mit Europa-Karten 80 Euro) hinterlegt man auf der Watch seine Heimadresse und Favoriten. Die Uhr zeigt dann an, wie weit die Adresse zeitlich sowie räumlich entfernt ist und startet die Navigation auf dem iPhone.

Skype blendet nach dem Watch-Update Chat-Nachrichten am Handgelenk ein, außerdem kann man Antworten einsprechen, die Siri in Text umwandelt.

Die iOS-App des Tamagotchi-Erfinders Bandai Namco hat ebenfalls ein Watch-Update erhalten. Nutzer können in Tamagotchi Classic (99 Cent) nun ihre digitalen Haustiere auf der Uhr beobachten und füttern. (acb@ct.de)

App-Notizen

Das inoffizielle Verschlüsselungs-Plug-in für Dropbox Safemonk macht zum 31. August dicht. Bisherigen Nutzern empfiehlt der Dienst den Wechsel zum Konkurrenten Sookasa.

Die Suchmaschine DuckDuckGo hat ihre kostenlose Android-App überarbeitet. Sie bekam ein optisches Redesign und vereinfacht das Sammeln von Lesezeichen.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine neue iOS- und Android-App an. Sie heißt „Bringt weiter“ und versteht sich als mobiles Portal für die Arbeitssuche mit grundlegenden Tipps und Infos zur persönlichen Beratung.

Der Notizen-Dienst Evernote führt für seine Apps ein neues Preissystem ein: Neben der kostenlosen Version und der Premium-Variante (40 Euro/Jahr) gibt es eine Plus-Variante für 20 Euro jährlich, über die man unter anderem offline auf Notizen zugreifen kann.

Den auf iOS-Geräten überaus beliebten Video-Streaming-Dienst Meerkat gibt es seit Kurzem auch für Android – damit kann man das Bild seiner Smartphone-Kamera live ins Netz streamen.

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