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Platinenlayouter DesignSpark auf Großdisplays

Anwender der kostenlosen Leiterplattendesign-Umgebung DesignSpark bekommen mit dem Update 7.0.2 viele Detailverbesserungen spendiert. Das Programm unterstützt jetzt auch hochauflösende Displays mit bis zu 3200 × 1800 Bildpunkten. Bei GDI-Objekten sorgt die verbesserte Grafikunterstützung für eine höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit. Weitere Verbesserungen betreffen den Bibliotheksmanager, ODB++- und DXF-Exportschnittstellen sowie die Handhabung von Bussen und Signalnetzen. Diverse Fehler wurden bereinigt, beispielsweise Dateninkonsistenzen beim Umschalten zwischen Schaltplan und Layout sowie Probleme beim Entwurf von Kupferflächen. (Mathias Poets/hps@ct.de)

CAD-Bauteilsuche mobil

Das Programm Partsolutions von Cadenas macht seinen Benutzern mehr als 600 Kataloge von Normteilen und Komponentenanbietern sowie Anwender-eigene Bibliotheken für Bauteile verfügbar. Benötigt ein Konstrukteur ein Element aus diesem Datenbestand, kann er in Partsolutions nach passenden Bauteilen recherchieren und die CAD-Modelle der infrage kommenden Teile direkt in seine Baugruppe übernehmen. Das Programm lässt sich außerdem mit einem ERP-System verbinden, um beispielsweise Auskunft über Lagerbestände, Lieferfristen und Preise zu geben.

Neuerdings lässt sich Partsolutions über kostenlose iOS- und Android-Apps von Mobilgeräten aus nutzen. Dafür wird eine spezielle Serverkomponente benötigt. Die Kosten hierfür beginnen bei 10 000 Euro. In der Folge kann man etwa in einer Besprechung direkt nach Bauteilen recherchieren und die gefundenen Teile in einer 3D-Vorschau betrachten. Über die intelligenten Suchmethoden der Apps lassen sich Teile schnell anhand ihrer CAD-Geometrie auffinden und miteinander vergleichen. Der c’t-Link führt direkt zu den Partsolution-Apps in den App-Stores von Apple und Google – nicht zu verwechseln mit den abgespeckten Partcommunity-Apps desselben Herstellers, welche man als einzige mit den App-Store-Suchmaschinen findet. (Ralf Steck/hps@ct.de)

Platinenlayouter Fritzing trifft Raspi 2

Das Update des PCB-Designers Fritzing auf Version 0.9.2b bringt einige Fehlerkorrekturen und unterstützt neben dem Raspberry Pi 2 auch weitere populäre Grundmodule. Mit an Bord sind die „Web of Things“-Plattform WeIO, das GSM-Modul SIM928A und verschiedene Mikrocontroller, beispielsweise STM32 Nucleo, RaspIO Duiono, DQuid IO, SODAQ Mbili und der Netduino Plus2. Außerdem beherbergt die Bauteilbibliothek jetzt auch die 8x8-LED-Matrix aus dem Fritzing-Creator-Kit und die verbreitete RGB-SMD-Leuchtdiode WS2812. (Mathias Poets/hps@ct.de)

Simulationen erstellen und als Apps verbreiten

Mit Comsol Multiphysics können Simulationsexperten multiphysikalische Simulationsmodelle entwickeln und daraus mit Hilfe des Application Builder Simulations-Apps erzeugen. Diese können sie mit Comsol Server für weniger simulationserfahrene Kollegen zur Verfügung stellen. Die bisher getrennten Bereiche Modellentwicklung und App-Design sind in der neuen Version 5.1 nahtlos in einer gemeinsamen Benutzerumgebung integriert. 20 neue Demo-Anwendungen sollen die Funktionen veranschaulichen.

Comsol-Multiphysics-Anwender können mit jeder Lizenz auf sämtliche Modelle und Applikationen zugreifen und zusätzliche Auswertungen von verfügbaren Ergebnissen durchführen. Das gelingt auch dann, wenn Add-on-Produkte verwendet wurden, für die keine Lizenz vorhanden ist. Die Anwender können somit beliebige Comsol-Dateien untersuchen. Sie können zwar dieselbe Simulation nicht erneut durchführen, aber doch sehen, welche Funktionen darin verwendet worden sind. Auch der Comsol Server erhielt in der neuen Version eine Reihe von Erweiterungen. (Ralf Steck/hps@ct.de)

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