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Lobby-Kontrolle

https://www.lobbyradar.de

http://datenjournalist.de/warum-das-lobbyradar-so-kaum-zu-gebrauchen-ist/

Das Lobbyradar visualisiert in einer riesigen interaktiven Grafik die Verbindungen zwischen politischen Entscheidungsträgern und Lobbyisten. Mehrere öffentlich zugängliche Listen und Datenbanken sind darin eingeflossen. Das Lobbyradar-Team vom ZDF und dem Medieninnovationszentrum Babelsberg hat viele Verbindungen aber auch selbst recherchiert.

Als Browser-Plug-in für Firefox, Chrome und Safari hilft das Lobbyradar ebenfalls weiter. Wenn sich der Nutzer auf einer anderen Website aufhält, überprüft das Plug-in im Hintergrund deren Inhalte mit den Einträgen in der Datenbank. Die Treffer werden markiert und über einen Klick gelangt man direkt zu dem Treffer in der Netzgrafik, um weitere Informationen zu bekommen.

Das Lobbyradar steht als Open Source bereit. Jedermann kann dazu beitragen, das Netzwerk auszubauen, indem er per Mail weitere Verbindungen meldet. Es gibt aber auch Kritik an der Website. So bemängelt Lorenz Matzat auf Datenjournalist.de, dass die Grafik überladen sei. Nur die Verbindungen zu zeigen helfe zudem nicht wirklich dabei, Lobbyismus transparenter zu machen. (anw@ct.de)

Wie alt sehe ich aus?

http://how-old.net

Gesichter erkennen heute bereits viele Anwendungen. Microsofts Cloud-Dienst Azure geht einen Schritt weiter – er soll auch das Alter und das Geschlecht erkennen können. Als eine Demo der Funktion hat Microsoft eine spezielle Website eingerichtet, How Old Do I Look? Man kann die Funktion dort mit vorgegebenen Bildern ausprobieren, aber auch eigene Bilder hochladen.

Die Autoren selbst geben zu, dass die Alterserkennung nicht übermäßig genau ist, aber allemal gut für einen Lacher. Zuweilen mag es auch lange Gesichter geben, etwa wenn man älter eingeschätzt wird, als man tatsächlich ist. (as@ct.de)

Orientierung für die Retter

www.motor-talk.de/rettungskarte

www.rettungskarte.de

Täglich verunglücken Fahrzeuge im Straßenverkehr schwer. Moderne Autos sind aber so robust gebaut, dass die Insassen in vielen Fällen Unfälle überleben. Die Sicherheitstechnik kann es nach dem Unfall aber den Rettungskräften schwer machen, verletzte Insassen aus dem Auto zu bergen, weil sie das Auto nicht einfach irgendwo aufschneiden können: Nicht ausgelöste Airbag-Patronen könnten explodieren, extra gehärtete Fahrzeugteile lassen sich auch mit den Mitteln der Feuerwehr kaum auftrennen.

Sogenannte Rettungskarten können der Feuerwehr durch eine Skizze der gefährlichen Zonen helfen, diese zu umgehen. Das Forum Motor-Talk verlinkt Rettungskarten für die Modelle vieler Autobauer. Farbig ausgedruckt und hinter die Sonnenblende auf der Fahrerseite geklemmt, können die Rettungskräfte sie schnell finden – und im Notfall damit vielleicht entscheidende Sekunden einsparen. Der ADAC hält für seine Mitglieder zudem Aufkleber für die Windschutzscheibe bereit, die die Rettungskräfte auf die Karte hinweisen. (jo@ct.de)

Weltpinwand

www.zeemaps.com

Kartenmaterial und Routenplaner gibt es zuhauf im Netz. Was aber, wenn man mehrere Orte gleichzeitig auf einer Karte markieren will, etwa um die eigenen Weltreisen oder Standorte einer Firma festzuhalten? Das ist eine Stärke des Online-Kartendienstes ZeeMaps. Am einfachsten ist es, dem Dienst die Orte als Excel-Tabelle oder CSV-Datei bereitzustellen. Das kann auch via Copy & Paste oder über einen Google-Drive-Link geschehen, der zudem Updates erlaubt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Damit ZeeMaps die Orte richtig erkennt, sollte man möglichst genaue Adressdaten oder gleich Koordinaten liefern, zumindest aber das Land angeben: Ohne Länderangabe sucht ZeeMaps einen Treffer in den USA. Mit Hilfe einer „Color“-Spalte lassen sich die Einträge in unterschiedlichen Farben markieren. Per Upload erstellte Karten sind kostenlos bis zu 100 Einträgen und normalerweise innerhalb weniger Sekunden bis Minuten fertig – sollten die Pins nicht von alleine auftauchen, hilft ein Reload der Seite. (Tobias Engler/jo@ct.de)

Hype-Videos

Manchmal taucht auch nach Jahrzehnten noch neues Filmmaterial aus den Archiven auf – wie diese beeindruckenden Farbaufnahmen vom zerbombten Berlin aus dem Jahr 1945.

https://vimeo.com/126267047 (7:05)

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn eine Mutter ihr ungeborenes Kind im Ultraschall sehen kann. Die Brasilianerin Tatiana allerdings ist blind. Deshalb hat ihr der Windelhersteller Huggies eine Überraschung bereitet. Mit einem 3D-Modell des Fötus kann auch sie ihren ungeborenen Murilo „sehen“.

https://youtu.be/KD0AC43fc (3:34, Portugiesisch)

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