Twitter für Live-Video

Periscope & Co. – der Wirbel um Livestreams per App

Trends & News | Trend

Die Zukunft des Journalismus, eine Bedrohung für andere Live-Medien, eine nette Spielerei – oder nur ein völlig überzogener Hype? In den letzten Wochen drehte sich beim Thema Live-Videos im Netz fast alles um Periscope und Meerkat.

Bombendrohung bei Germany’s Next Top Model. ProSieben unterbricht die Live-Übertragung der Veranstaltung. Aber Bild-Chefreporter Daniel Cremer berichtet live mit Periscope vom Parkplatz des Veranstaltungsortes und schildert seine Eindrücke vor Ort. Die Smartphone-App hat im Rahmen der Bombendrohung ihr Potenzial als journalistisches Notfallmedium gezeigt, das jedermann immer dabei hat. Der Reporter benötigt nicht mehr als sein Smartphone und eine hinreichend stabile Netzverbindung, um innerhalb von Sekunden auf Sendung gehen zu können.

Ganz abgesehen vom journalistischen Einsatz hat Periscope es in kürzester Zeit geschafft, quasi synonym für die Gattung der Livestreaming-Apps zu stehen. Die Popularität der App hat sicher auch damit zu tun, dass sie sich sehr einfach bedienen lässt. Der Benutzer meldet sich mit seinem Twitter-Account an, falls vorhanden, sonst mit seiner Telefonnummer. Ein Klick auf das Kamera-Symbol in der Bedienoberfläche startet die Übertragung. Den Link veröffentlicht Periscope automatisch auf Twitter. ...

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