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Unbekannte Macs in „Mein iPhone suchen“

Bei einigen Nutzern tauchen laut Berichten unbekannte Macs in der iCloud-Funktion „Mein iPhone suchen“ auf. Offenbar haben die betroffenen Anwender diese Geräte verkauft, ohne zuvor die iCloud-Verknüpfung des Macs mit ihrer Apple-ID gelöst zu haben. Problematisch ist dies für die neuen Besitzer, weil der Verkäufer das Gerät unter Umständen weiterhin orten und löschen kann – selbst nach der Neuinstallation des Betriebssystems.

Erst wenn der neue Besitzer „Meinen Mac suchen“ in OS X mit seinem eigenen Account aktiviert, lässt sich die Verknüpfung mit dem Nutzerkonto des Vorgängers lösen. Daher sollten Käufer eines gebrauchten Macs diesen Schritt stets sicherheitshalber durchführen, selbst, wenn sie die Funktion anschließend wieder abschalten. (bkr@ct.de)

Neue MacBook- und iMac-Modelle

Apple hat seine 15-Zoll-MacBooks aufgefrischt und ein günstigeres Modell des 5K-iMac eingeführt. Auch das MacBook Pro Retina 15" besitzt nun ein Force-Touch-Trackpad mit taktilem Feedback. Die PCIe-SSD soll jetzt Daten mit der 2,5-fachen Geschwindigkeit transferieren – bis zu 2 GByte/s, das wäre schneller als jeder andere Mac. Der Akku hat eine leicht gesteigerte Kapazität von 99,5 Wattstunden und hält laut Apple neun statt acht Stunden durch. Die Quad-Core-Prozessoren der Haswell-Baureihe blieben unverändert. Das Modell mit 2,2 GHz schnellem Core i7 kostet 2250 Euro, das mit 2,5 GHz und dem dedizierten Grafikchip Radeon R9 M370X von AMD 2800 Euro.

Die bessere Konfiguration des konventionellen 27-Zoll-iMac ersetzt Apple durch einen neues Modell mit 5K-Display. Es kostet 2300 Euro, also 300 Euro weniger als der andere Retina-iMac; enthält aber dafür statt der AMD Radeon R9 M290X die schwächere R9 M290 und einen Quad-Core i5 mit 3,3 statt 3,5 GHz. Ein Fusion Drive muss man gegen einen Aufpreis von 240 Euro bestellen – dann kostet er aber immer noch 60 Euro weniger als das bisherige Modell. Alternativ lässt er sich auch mit SSD ordern: 256 GByte kosten 240 Euro Aufpreis, 512 GByte 600 Euro und 1024 GByte 1200 Euro. Parallel zur Vorstellung des neuen Modells hat Apple die Preise für die iMacs ohne Retina-Display um 150 bis 300 Euro angehoben – ohne technische Veränderungen. (jes@ct.de)

Lightning-Dock für neuere iPhones

Seit Kurzem verkauft Apple das iPhone Lightning Dock, das für alle iPhones mit der 2012 eingeführten Schnittstelle gedacht ist. Neben dem iPhone 5, 5s, 5c, 6 und 6 Plus erwähnt die Produktseite explizit auch den iPod Touch der fünften Generation. Auf der Rückseite besitzt das Gerät neben dem Lightning-Anschluss noch einen Audioausgang mit Mini-Klinkenstecker. Ein Ladekabel legt Apple nicht bei. Das neue Dock verkauft Apple im Online-Store sowie den Ladengeschäften für 45 Euro. (bkr@ct.de)

Erstes Update für Apple Watch

Watch OS 1.0.1 verbessert die Sprachassistentin Siri und einige Fitness-Funktionen. Manche Apps starten nach dem Update ein wenig schneller.

Darüber hinaus schließt das Update 14 teils kritische Sicherheitslücken. So lässt sich nun kein Schad-Code mehr durch Einschleusen einer manipulierten Font-Datei ausführen. Auch die Freak-Attack-Lücke hat Apple geschlossen. Sie erlaubte es unter Umständen, SSL/TLS-geschützten Datenverkehr zu entschlüsseln. (bkr@ct.de)

Apple-Notizen

Die Entwicklungsumgebung Xojo gibt ihr Freemium-Lizenzmodell auf und setzt ab Version 2015r3 auf eine kostenpflichtige Lizenz. Die im Sommer erscheinende Ausgabe lässt sich nur noch 30 Tage lang kostenlos testen. Wahlweise können Nutzer auch die aktuelle Version 2015r2.1 unbegrenzt weiter nutzen.

Die neuen iOS-Versionen der Büroprogramme Google Docs und Präsentationen können nun Bilder einbinden und bearbeiten, etwa aus der Fotosammlung. Auch lassen sich direkt neue Fotos schießen.

Apple streicht den Support bei diversen Macs aus den Jahren 2006 bis 2009. Als „obsolet“ gelten damit unter anderem zwei MacBook Pros mit 17 Zoll, zwei 15-Zoll-Modelle, ein 20- und ein 24-Zoll-iMac sowie der Xserve Baujahr 2006. Weder Apple selbst noch seine Service-Partner reparieren diese Geräte noch.

Mit Version 14.5.1 schließt Microsoft einige teils kritische Sicherheitslücken in Office 2011 für OS X. Außerdem behebt der Patch ein Problem, das bei Outlook das Öffnen des Hauptfensters verhinderte.

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