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App-Management aus der Ferne Die Enterprise Mobility Suite Relution bringt in der neuen Version 2.7 laut Hersteller eine App-Verwaltung mit, die alle üblichen Verwaltungsschritte berücksichtigt – von der Anlieferung der App, über das Testen und die...

WLAN-Hotspots mit Facebook-Anmeldung

Der Dienstleister Socialwave und der Hardware-Hersteller TP-Link schnüren ein Bündel für Betreiber von WLAN-Hotspots: TP-Link liefert Router und Switches. Socialwave hat die Router-Firmware angepasst und tritt als Hotspot-Provider auf. Hotspot-Nutzer melden sich über ihr Facebook-Konto an. So sollen die Hotspot-Betreiber – Cafés, Restaurants et cetera – nicht nur rechtlichen Problemen wegen der Störerhaftung entgehen. Sie kommen auch in den Genuss viraler Werbung, weil die Nutzer bei Facebook Fans des Betreibers werden müssen.

Für den von Socialwave vorbereiteten Router – standardmäßig ein einfaches Modell TL-WR841N mit 2,4-GHz-WLAN – werden 100 Euro fällig, die Simultan-Dualband-Variante TL-WDR4300 kostet 200 Euro. Für die Provider-Dienstleistung verlangt Socialwave 30 Euro monatlich oder 240 Euro pro Jahr. (ea@ct.de)

Betriebssystem-Update für Synology-NAS

Synology hat die zur CeBIT angekündigte Version 5.2 seines NAS-Betriebssystems DiskStation Manager veröffentlicht. Damit steht für etwas über 30 NAS-Modelle eine Docker-Implementierung bereit, mit der man schlanke VMs im NAS laufen lassen kann (siehe c’t-Link). Aus den weiteren Verbesserungen ragt ein neuer Modus für Link Aggregation heraus: So soll man dank „Adaptive Load Balancing“ ein NAS mit mehreren Ethernet-Ports auch an einem nicht konfigurierbaren Switch betreiben können. (ea@ct.de)

Full-HD-Netzwerk-Kamera für Außeneinsatz

Moxas Netzwerkkamera VPort 66-2M liefert H.264- oder MJPEG-Videostreams bis zur Full-HD-Auflösung (1920 × 1020 Pixel bei 60 Bildern pro Sekunde). Mittels einer Pan/Tilt-Mechanik nebst Zoom-Objektiv soll man damit ferngesteuert rundum schauen können (Neigebereich –6° bis +96°, Zoom bis 22×). Laut Hersteller ist die Kamera gegen Vandalismus gesichert, wasser- und staubdicht (IP66) und funktioniert zwischen –40 °C und +65 °C.

Dank ONVIF-Kompatibilität soll sich die VPort 66-2MP mit Netzwerk-Videorecordern beziehungsweise Überwachungsanwendungen anderer Hersteller verstehen. Mit dem ebenfalls unterstützten NTCIP (National Transportation Communications for Intelligent Transportation System Protocol) taugt sie auch zur Verkehrsüberwachung. Der Preis ist noch offen. (ea@ct.de)

App-Management aus der Ferne

Die Enterprise Mobility Suite Relution bringt in der neuen Version 2.7 laut Hersteller eine App-Verwaltung mit, die alle üblichen Verwaltungsschritte berücksichtigt – von der Anlieferung der App, über das Testen und die Freigabe, bis hin zum Versionieren und zur automatischen App-Verteilung an Smartphones und Tablets.

Als Freigabekriterien lassen sich beispielsweise der Zugriff auf das Adressbuch oder die Auswertung von GPS-Daten verwenden. Auf den Endgeräten inventarisiert Relution alle Apps und kann sie Black- und White-Listen zuordnen. Nicht erlaubte Anwendungen lassen sich blockieren. Außerdem verteilt die Software Volumenlizenzen von iOS-Apps aus Apples VPP-Programm an einzelne Geräte. Eine Cloud-basierte 30-Tage-Demo ist über den c’t-Link erhältlich. Bestandskunden erhalten Relution 2.7 als kostenloses Update. Die Software soll Anfang Juni erscheinen. (dz@ct.de)

Netz-Notizen

Buffalo Technology liefert seine Terastation-NAS ab sofort auf Wunsch mit Western-Digital-RED-Festplatten aus. Die Geräte kosten zwischen 629 Euro (2-Bay-Modell TS5200 mit 2 TB) und 2689 Euro (8-Bay-Modell TS5800 mit 32 TB).

Zum Sysadmin Day 2015 am 31. 7. will die bayerische ppedv AG als Hauptsponsor allen Systembetreuern in Leipzig ein Fest ausrichten. Von den auf www.sysadminday2015.de zu findenden Vortragsthemen dürften sich indes nur Windows-Betreuer angesprochen fühlen.

Mit dem Online-Tool ping.pe können Admins die Erreichbarkeit ihrer Server testen, und zwar simultan von über 30 weltweit verteilten Gegenstellen aus. ping.pe zeigt die gemessene Latenz im Sekundentakt an, derzeit aber nur für IPv4.

Bei Routern vieler Hersteller, darunter D-Link, Netgear, TP-Link und Zyxel, hat sich eine Sicherheitslücke im Treiber NetUSB offenbart. AVM, Draytek und Lancom melden, dass sie NetUSB nicht verwenden.


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