Trends & News | News

4K-Monitore für Profis

Eizos ultrahochauflösende Color-Edge-Monitore CG248-4K und CG318-4K sind speziell auf die Anforderungen von Profis aus den Bereichen Grafik, Druck und Foto zugeschnitten. Beide Monitore decken mit ihren Wide-Gamut-IPS-Panels den AdobeRGB-Farbraum zu mehr als 99 Prozent ab, Standard-Farbräume wie sRGB, Rec709, EBU und SMPTE-C sogar komplett.

Zur Selbstkalibrierung integrieren beide einen Farbmesskopf, mit dem man im Zusammenspiel mit der Software ColorNavigator 6 eigene ICC-Profile erstellen kann. Beide Eizo-Monitore nehmen Signale mit 10-Bit-Farbtiefe entgegen und verarbeiten sie intern in Look-Up-Tabellen (LUT) mit 16 Bit Rechengenauigkeit pro Farbkanal. Eizos „Digital Uniformity Equalizer“ soll Farbabweichungen durchweg unter drei Delta-E halten, wobei auch temperaturbedingte Farbschwankungen ausgeglichen werden sollen.

Der 23,8-zöllige CG248-4K stellt 3840 × 2160 Bildpunkte dar (185 dpi), der größere CG318-4K mit 31 Zoll Diagonale löst mit 4096 × 2160 Pixeln auf (149 dpi). Beide haben jeweils zwei DisplayPort- und HDMI-Eingänge sowie einen USB-3.0-Hub mit drei Peripherieanschlüssen. Eine Lichtschutzblende liegt beiden Monitoren bei. Der CG248-4K kostet rund 2450 Euro, der CG318-4K 4900 Euro. Eizo gewährt fünf Jahre Vor-Ort-Austauschservice. (rop@ct.de)

OLED-Poster

Mit seiner Neuvorstellung rückt LG die leuchtende Displaytapete in greifbare Nähe: Das koreanische Unternehmen zeigte ein OLED-Panel, das sich wie ein Film von der Wand abziehen lässt. Das organische Display mit 1,40 Meter Diagonale (55 Zoll) ist nicht mal einen Millimeter dick und wiegt knapp zwei Kilogramm. Eine magnetische Beschichtung im Rücken hält es in Position. Die Elektronik wird sich allerdings nicht in der leuchtenden Matte befinden, sondern im Gegenstück an der Wand. Auf diese Weise wird sich das OLED-TV deutlich stärker biegen lassen als die aktuellen curved TVs oder die gebogenen Monitore (siehe auch S. 120).

Leider handelt es sich bei dem gezeigten Gerät nur um eine Konzeptstudie – LG wollte auf der Veranstaltung offenbar seine Ambitionen im OLED-Bereich unter Beweis stellen. Das Unternehmen konnte seine Produktionsprozesse optimieren und will jetzt einen Yield von 80 Prozent erreichen – was für große OLEDs geradezu sensationell wäre, im Vergleich zu (planen) LCDs aber immer noch bescheiden: Hier liegt die Ausbeute zwischen 95 und 99 „guten“ LCDs pro 100 Stück.

LG hofft, in diesem Jahr weltweit 600 000 OLED-Fernseher zu verkaufen; 2016 sollen es dann sogar 1,5 Millionen werden. Angesichts der Verkäufe in den letzten zwei Jahren erscheint das sehr optimistisch. (uk@ct.de)

Schwarzweiß-Tintendrucker

Mit dem Drucker WorkForce Pro WF-M5190DW und dem Multifunktionsgerät WorkForce Pro WF-M5690DWF hat Epson Nachfolger der Schwarzweiß-Tintengeräte M4095 und M4595 vorgestellt, die als Ersatz für Schwarzweiß-Laserdrucker taugen. Die neuen Modelle arbeiten wieder mit großen XL-Tintentanks für bis zu 10 000 Seiten. Die Tintenkosten liegen damit bei rund 1,4 Cent pro Seite und so unter denen der meisten vergleichbaren Laserdrucker. Epson liefert zum Gerät allerdings nur die Normalpatrone für 2500 Seiten. Als Tinte dient wie gehabt die dokumentenechte und wischfeste DuraBrite-Tinte, verbessert wurde der PrecisionCore-Druckkopf mit 1600 Einzeldüsen. Damit drucken die Neuen mit 20 ISO-Seiten pro Minute noch schneller als ihre Vorgänger und lösen mit 1200 × 2400 dpi auch höher auf.

Beide WorkForce-Geräte bevorraten jeweils 330 Blatt Normalpapier und können mit einer 250-Blatt-Kassette (rund 90 Euro) auf 580 Blatt erweitert werden. Das Multifunktionsgerät WF-M5690DWF hat einen duplexfähigen Vorlageneinzug für 35 Seiten und einen erweiterten Fax-Seitenspeicher für 550 Standard-Seiten. Beide drucken automatisch beidseitig, verbinden sich per WLAN mit dem Netz und unterstützen AirPrint genauso wie Google Cloud Print. Sie drucken PDF-Dokumente direkt und sprechen PostScript sowie PCL 5 und 6. Der WorkForce Pro WF-M5190DW kostet rund 500 Euro, das Multifunktionsgerät WorkForce Pro WF-M5690DWF rund 650 Euro. (rop@ct.de)

Günstiger 4K-Monitor

Der VG2860MHL-4K von ViewSonic zählt mit knapp 600 Euro zu den günstigen Monitoren mit 3840 × 2160 Pixeln. Er verarbeitet laut Hersteller 10 Bit pro Farbkanal, deckt den sRGB-Farbraum aber nur zu 96 Prozent ab. Mit einer Reaktionszeit von 2 ms (g-t-g) sollte sich der 28-Zöller auch zum Spielen eignen.

Als Eingänge stehen DisplayPort (1.2a), Mini-DisplayPort, DVI und HDMI inklusive MHL 2.0 für Zuspielungen vom Mobilgerät bereit. Die Bildfläche des VG2860MHL-4K lässt sich teilen, um Bilder von vier Videoquellen neben- beziehungsweise untereinander darstellen zu können. Zur weiteren Ausstattung gehören ein USB-Hub und zwei Lautsprecher. ViewSonic gibt auf den VG2860MHL-4K eine Garantie von vier Jahren. (rop@ct.de)

Artikel kostenlos herunterladen

Anzeige