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Updates für Microsofts Vertriebssoftware

Im Rahmen der sogenannten Spring Wave Updates hat Microsoft Neuausgaben seiner Anwendungen fürs Customer Relationship Management (CRM) fertiggestellt.

Dynamics CRM Online soll sich enger als bisher mit Microsofts Office-Anwendungen verzahnen – zum Beispiel über die neue CRM-App für Outlook. Gleichermaßen für CRM Online wie für das auf strategische Belange ausgerichtete Dynamics Marketing bringt das Update anpassbare Dashboards mit Geschäfts- und Marktinformationen. Für deren Bereitstellung ist der Webdienst Power BI zuständig. Die Grafiken und Berichte der Dashboards definiert man selbst, entweder übers Web mit Power BI oder lokal mit dem Power-BI-Designer. Datenmodelle mit Informationen dazu, wie die Datenspalten miteinander verknüpft sind, formuliert man lokal mit Excel. Abfragen an die freigegebenen Berichte kann man statt in einer abstrakten Query Language à la SQL in natürlicher (englischer) Sprache formulieren.

Der Dienst Social Engagement hat eine neue Bedienoberfläche erhalten. Mit deren zusätzlichen Filteroptionen kann man Community-Beiträge nach Typ, Verfasser, Adressaten und zusätzlichen Labels selektieren. Außerdem hat Microsoft den Dienst für mehr als bloße Stimmungsanalysen ausgerichtet, damit man Community-Mitglieder mit seiner Hilfe leicht von sich aus ansprechen kann.

Mit dem Augenmerk auf Kundendienst-Mitarbeiter hat Microsoft die vor Jahresfrist eingekaufte Support-Anwendung Parature aufpoliert: Ihre Webseiten zu den Marken und Produktbereichen eines Unternehmens soll man jetzt leichter aufeinander abstimmen können. Solche Anpassungen sollen die Service-Mitarbeiter aber nicht mit unnötigen Änderungen belasten, wenn sie etwa nach einer Kundenanfrage in internen Geschäftsanwendungen recherchieren müssen.. (hps@ct.de)

Neue Einsteiger-Produkte von Sage

Die Unternehmensanwendungen der Serie Sage 50 sind für Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern gedacht und sollen beim Hersteller Sage die Nachfolge der Linien PC Kaufmann und GS antreten. Die vor Ort zu installierende, modulare Software ist in unterschiedlich mächtigen Komplettausführungen sowie als Einzelanwendungen für Auftragsbearbeitung und Warenwirtschaft verfügbar. In der kachelorientierten Bedienoberfläche stehen viele Funktionen ohne den Zwischenschritt einer Menüauswahl bereit. Über den optionalen Smart Finder recherchiert man gleichzeitig in Programmfunktionen, Stammdaten und Auftragsdokumenten nach Suchtexten. Sage hat die Software von einem Wirtschaftsprüfungsinstitut auf Einhaltung der GOBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) zertifizieren lassen.

Lizenzen für die Komplettanwendungen kann man zu Nettopreisen ab 20 Euro je Nutzer und Monat mieten. Dabei lassen sich einzelne Features und Nutzerkonten zu Beginn jedes Monats dazubuchen oder abbestellen. Alternativ kann man ab 349 Euro Lizenzen für festgelegte Konfigurationen kaufen. Entsprechend verhält es sich mit den Einzelanwendungen ab 230 Euro oder 15 Euro je Nutzer und Monat. Anwendern von PC-Kaufmann und der GS-Programmpakete gewährt Sage Preisnachlässe für den Umstieg auf Sage 50 und stellt Werkzeuge für die Migration zur Verfügung. Von den GS-Programmen kann man laut Hersteller den kompletten Datenbestand übernehmen, von PC-Kaufmann zumindest die Stammdaten. Beide Produktlinien sollen bis auf Weiteres an neue Vorschriften angepasst werden und dadurch benutzbar bleiben. Neue Features will der Hersteller aber nur in Sage 50 umsetzen. (hps@ct.de)

CW2 betreut Besucher

Der Webdienst CW2 entlastet den Portier am Firmeneingang, wenn es darum geht, Besucher zu betreuen. Das beginnt damit, dass der Dienst etwa auf einem Bildschirm bei der Haustür aktuelle Hinweise für Gäste anzeigt. Am Empfangstresen kann man Besuchern ein Formular mit Verhaltensrichtlinien vorlegen und sich das digital abzeichnen lassen. Auf einem Selbstbedienungs-Terminal oder unter der Ägide eines Pförtners lassen sich persönliche Besucherausweise drucken – für den einmaligen Zutritt oder als Dauerausweis. Der Dienst ist mandantenfähig. Wenn mehrere Firmen in einem Gebäude ansässig sind, kann er je nach Besuchsziel unterschiedliche Aktionen ausführen, unter anderem kann er Mitarbeiter per E-Mail über die Ankunft des Besuchers unterrichten.

Im Übrigen soll CW2 auch den Gastgebern im Betrieb helfen, die Besuche mit den benötigten Ressourcen zu unterstützen, etwa bei einer Hotelbuchung, der Reservierung von Besprechungszimmern oder der Terminplanung mit weiteren Gesprächspartnern. Je nach Funktionsumfang, Mitarbeiterzahl und erwartetem Besucheraufkommen kostet CW2 netto 30 bis 250 Euro/Monat. Für 50 Besuche kann man den Dienst kostenlos testen. (hps@ct.de)

Zentraler Marktplatz für Infrastructure as a Service

Das Startup-Unternehmen DBCE (Deutsche Börse Cloud Exchange) hat nach einjähriger Beta-Phase einen B2B-Marktplatz für Cloud-Ressourcen eröffnet. Unternehmen können darüber ohne Zusatzgebühren direkte Verträge mit Anbietern von Internet-Ressourcen (IaaS, Infrastructure as a Service) abschließen. Anbieter müssen im sogenannten Onboarding nachweisen, dass sie die Anforderungen von DBCE – etwa zum Datenschutz – erfüllen. DBCE sortiert die Anbieter daraufhin in bestimmte Klassen, beispielsweise anhand der Standorte ihrer Rechenzentren. Kunden können von den Anbietern aus dem Marktplatz nicht nur vergleichbare Rechnungsformate erwarten, sondern auch standardisierte Vertragsbedingungen. (hps@ct.de)

Gefahrstoffe korrekt kennzeichnen

Betriebe müssen alle verwendeten Gefahrstoffe – ab dem 1. Juni nicht nur reine Chemikalien, sondern auch Gemische – im Einklang mit den GHS-Vorschriften (Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals) kennzeichnen. Außerdem müssen sie dokumentieren, wie und wo sie diese Stoffe lagern, und ihre Mitarbeiter im Umgang mit diesen Substanzen schulen. Die Anwendung Gefahrstoffmanagement 2.0 für das Intrexx-Unternehmensportal soll einerseits die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften erleichtern und andererseits möglichst kostensparend zur Vermeidung von Unfällen beitragen. Das Paket enthält eine Datenbank mit mehr als 8000 Gefahrstoff-Datensätzen. Anhand von deren Einträgen lassen sich Hinweise zur Formulierung von Sicherheitsdatenblättern, Betriebs- und Entsorgungsanleitungen formulieren und mit den zugehörigen Piktogrammen ausstaffieren. Außerdem kann man mit der Software Lieferanten und Standorte von Gefahrstoffen verwalten und überprüfen, ob ein Lagerort für bestimmte Gefährdungsklassen geeignet ist. (hps@ct.de)

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