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Haft-USB

Test & Kaufberatung | Kurztest

Die MagneticUSB-Kabel der Firma Rosenberger sind mit magnetisch haftenden Host-Steckern bestückt. Das erleichert die Handhabung.

Einige USB-Buchsen sind schlecht erreichbar, bei anderen sieht man die Orientierung nicht und fummelt den Stecker erst einmal falsch herum hinein. Dagegen helfen die MagneticUSB-Kabel: Ihr Host-seitiger Typ-A-Stecker ist leicht teilbar, Magnete halten die beiden Teilstücke zusammen. Man zieht also nicht den Stecker aus der Buchse, sondern trennt den hinteren vom vorderen, roten Teil, das in der Buchse bleibt.

Um die Verbindung herzustellen, genügt es, das Kabelende seinem roten Partner zu nähern – schwupps, ziehen die Magnete die beiden Teile zueinander und schließen den Kontakt. Ganz ohne Hinschauen klappt das nicht immer, weil das Kabelende auch in der um 180 Grad gedrehten Ausrichtung angezogen wird, allerdings deutlich schwächer. Außerdem muss man keine Angst haben, das Kabel durch Herausreißen zu beschädigen – die Magnetverbindung gibt leicht nach. Mit einem separat erhältlichen Magnetstecker kann man mehrere Ports für die Magnetkabel vorbereiten; das ist praktisch für Geräte, die man häufig an verschiedenen Hosts oder Ladegeräten nutzt.

Auf der Geräteseite muss man klassisch stöpseln, außer Kabeln mit Micro-USB-Steckern, die in die meisten Smartphones passen, gibt es auch welche mit Mini-USB- und Typ-B-Steckern – Letztere passen in Hubs und 3,5-Zoll-Festplatten. Im Kurztest traten bei uns keine Probleme auf.

Die Idee hinter MagneticUSB erinnert an Apples MagSafe-Stecker und funktioniert gut, leider bloß mit USB 2.0. (ciw@ct.de)


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