Windows 10: Endspurt

Reservierung, Systemvoraussetzungen, Upgrade-Pfade

Trends & News | News

Windows 10 biegt in die Zielgerade ein. Im Zuge dessen hat Microsoft nicht nur angefangen, seinen Kunden per Windows-Update das Angebot des kostenlosen Upgrades aufzudrängen, sondern auch weitere Details zu den Bedingungen von Upgrade, Erwerb und mehr verraten. Es bleiben aber jede Menge Fragen offen.

Schon seit Langem war klar, dass Microsoft den Besitzern einer legalen Installation von Windows 7 und 8.1 ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 anbieten wird. Dass das über die Windows-Update-Funktion verteilte Update mit der Nummer 3035583, das laut Beschreibung „zusätzliche Funktionen für Windows Update-Benachrichtigungen“ ergänzen soll, in Wirklichkeit für das Upgrade von Windows 10 zuständig ist, war auch schon seit April klar. Doch nun aktivierte sich das Programm: Seit dem 1. Juni blendet es im Infobereich der Taskleiste ein kleines Windows-Symbol ein. Wer drauf klickt, kann Windows 10 kostenlos reservieren – und um es noch mal deutlich zu sagen: wirklich nur reservieren, also noch nicht installieren. Persönliche Daten müssen Sie keine verraten, die Eingabe der Mail-Adresse können Sie überspringen. Wenn Sie reservieren, lädt das Programm die Installationsdateien von Windows 10 herunter, sobald es fertig ist. Anschließend wird es laut Microsoft die Installation anbieten, sie aber nicht automatisch starten. Offizieller Starttermin ist der 29. Juli; erste Downloads erledigt das Programm aber womöglich schon vorab. Es kann durchaus sein, dass Ihnen die Installation erst Wochen später angeboten wird, denn Microsoft will Windows 10 in Wellen verteilen.

Die Reservierung an sich hat auf den PC erst mal keine dramatischen Auswirkungen, sofern man damit leben kann, dass irgendwann im Hintergrund ein 3 GByte großer Download startet. Davon sollten Anwender allerdings kaum etwas merken, sofern der Downloader wie bei Updates üblich nur dann aktiv wird, wenn die Leitung nicht anders ausgelastet ist. Erst der Klick auf „Jetzt installieren“ entscheidet. Microsoft unterstreicht, dass dann wirklich die Vollversion und nicht nur eine Testversion auf der Platte landet. Es empfiehlt sich dennoch, damit noch zu warten, bis ausreichend andere Anwender probiert haben, ob das wirklich problemlos klappt. Schließlich läuft das Angebot zum kostenlosen Upgrade bis Ende Juli 2016. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Kommentare

Anzeige
Anzeige