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FreeTime Unlimited: Multimedia-Flatrate und Tablet für Kinder

Amazon hat ein besonderes Angebot für Kinder geschnürt. Für 3 Euro im Monat je Kind erhalten Prime-Mitglieder mit „FreeTime Unlimited“ uneingeschränkten Zugriff auf tausende Bücher, Filme und Spiele speziell für den Nachwuchs. Das Abo für eine Familie mit maximal vier Kindern kostet 7 Euro. Wer kein Prime-Mitglied ist, zahlt 5 Euro pro Kind und 10 Euro für die Familie. Freetime Unlimited ist für die Fire-Tablets HD und HDX geeignet.

Jedes Kind kann sich in der Amazon-Welt sein eigenes Profil erstellen und so zum Beispiel weiterschauen, wo es zuletzt aufgehört hat. Alle Inhalte seien auf Altersfreigaben hin geprüft und In-App-Zahlungsmöglichkeiten, Werbung sowie Social-Media-Verknüpfungen entfernt, verspricht der Online-Händler. Die Eltern sollen über eine Kindersicherung Nutzungszeiten und Bildungsziele setzen können.

Passend zu der Flatrate bietet Amazon die „Fire HD Kids Edition“ an, ein Fire-HD-6-Tablet mit einigen Dreingaben: einer robusten Hülle in pink oder blau und einer zweijährigen „Sorglos“-Garantie. Amazon verlangt für die 8-GByte-Fassung 150 Euro, also 35 Euro mehr als für ein Fire HD 6 ohne diese Extras. Mit 16 GByte kostet das Kinder-Tablet 170 Euro. Die Ausstattung entspricht der Tablet-Einstiegsklasse: spiegelndes IPS-Display mit 1280 × 720 Pixeln, Quad-Core-Prozessor von Mediathek, 1 GByte RAM, WLAN und zwei Kameras (vorne mit VGA-Auflösung, hinten 2 Megapixel). Ein SD-Slot fehlt, der Akku ist nicht wechselbar.

Zur „Sorglos“-Garantie macht Amazon widersprüchliche Angaben. In einer Mitteilung sagt der Hersteller: „Dinge gehen beim Spielen kaputt. […] Defekte Geräte werden ohne Wenn und Aber ersetzt“. Im Kleingedruckten wird aber lediglich die Mängelfreiheit des Gerätes „bei normalem Gebrauch durch den Verbraucher“ versprochen, also im Prinzip wie bei der gesetzlichen Gewährleistung und normalen Garantien anderer Hersteller. (cwo@ct.de)

Vorabversion der Musik-App für Windows 10

Microsoft hat eine Vorabversion der Musik-App für die Windows 10 Technical Preview veröffentlicht, die visuell stark an den Desktop-Client der Musik-Flatrate Spotify erinnert. Darüber hinaus wurde das Navigationsmenü auf der linken Seite erweitert, rechts blendet die App die zuletzt gespielten Tracks ein. Funktional hat sich gegenüber der aktuellen App für Windows 8.1 praktisch nichts geändert. Man kann weiterhin Musik aus der lokalen Sammlung und von OneDrive abspielen, wird Songs im integrierten Shop kaufen sowie auf den Musikkatalog der Musik-Flatrate (Xbox) Music Pass zugreifen können. Die Music Preview lässt sich aus dem Windows Store der Windows 10 Technical Preview herunterladen und funktioniert parallel zu der aktuellen Variante, die man weiterhin verwenden kann, bis die neue Version fertiggestellt ist. (vza@ct.de)

Digitale Gitarrenschnittstelle für Android

IK Multimedia hat seine digitale Gitarren-Schnittstelle nun auch für Android veröffentlicht. An einer Seite des Geräts stöpselt man über Micro-USB das Mobilgerät an; die andere Seite enthält eine große Klinkenbuchse, über die sich Gitarre und Bass anschließen lassen. Über iRig UA belegt die Android-App AmpliTube das Signal einer angeschlossenen E-Gitarre mit Verstärkersimulation und Effekten.

Bisher konnte man unter Android lediglich das iRig 2 nutzen, das das analoge Gitarrensignal im mobilen Endgerät digitalisieren ließ. Damit ging oft ein erhebliches Rauschen einher.

iRig UA setzt Android 4.2 voraus. IK Multimedia verspricht auch auf der Android-Plattform „Null Latenz“ dank des ins iRig UA integrierten digitalen Signalprozessors. Neben dem Klinkeneingang für Gitarre und Bass und dem Micro-USB-Anschluss fürs Mobilgerät besitzt es einen als kleine Klinke ausgeführten Kopfhörerausgang und einen analogen AUX-Eingang, um Übungs-Tracks einzuspielen. Der Kopfhörerpegel lässt sich über einen Drehregler einstellen. Hinzu kommen der erwähnte 32-Bit-DSP und ein 24-Bit-AD-Wandler mit 44,1/48 kHz Sampling-Rate.

Die AmpliTube-App bringt fünf Verstärker nebst fünf Boxen-Cabinets und zwei Mikrofonen sowie neun Effektgeräte wie Overdrive, Delay, Flanger, Wah-Wah und Reverb mit. Weitere, Original-Geräten nachempfundene Verstärker lassen sich per In-App-Kauf erwerben, etwa das Slash- oder das Jimi-Hendrix-Paket. iRig UA kostet 100 Euro; die App ist kostenlos bei Google Play erhältlich. (akr@ct.de)

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