Spaßkarton

Test & Kaufberatung | Kurztest

Die deutsche Google-Cardboard-Weiterentwicklung POP! Cardboard macht aus dem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille – und funktioniert besser als das Original.

Googles Virtual-Reality-Smartphone-Halterung Cardboard gehört zu den charmantesten Gadgets der letzten Jahre – vor allem, wenn man den Spaß-Preis-Faktor einbezieht: Inklusive Versand bekommt man schon für 2,50 Euro einen Cardboard-Klon aus China. Die Qualität ist allerdings oft Glückssache, viele Nachbauten nutzen minderwertige Linsen oder zu dünne Pappe.

Video: VirtualVizor & POP! Cardboard

Mit POP! Cardboard gibt es nun eine hochwertige Alternative. Die in Deutschland hergestellte Halterung wird als „Weiterentwicklung“ der Google-Brille beworben. Schon beim Auspacken fällt der erste Vorteil ins Auge: Anders als Standard-Cardboards muss man POP! nicht zusammenbauen, sondern lediglich aufklappen. Die POP!-Halterung fühlt sich dank ihres Schutzlacks wertiger an als klassische Cardboard-Varianten. Der Lack verhindert zudem den berüchtigten Stirnschweiß-Fettfleck, der konventionelle Papphalterungen oft schon nach einmaligem Aufsetzen ziert.

Am besten ist aber die Anpassung der Linsen gelungen: Mehrere Testpersonen befanden übereinstimmend, dass POP! ein schärferes Bild zeigt als unser Original-Cardboard-Exemplar von Google. Es fehlt allerdings die Aussparung für die Smartphone-Kamera – wer Augmented-Reality-Anwendungen nutzen will, muss selbst zum Cutter greifen. Außerdem hat POP! keinen Magnetschalter eingebaut, was sich unserer Meinung nach verschmerzen lässt. Denn: Der Schalter ist nicht nur mit vielen Smartphones inkompatibel, sondern wird auch nur von wenigen VR-Apps unterstützt. (jkj@ct.de)

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