Langsames Ende

Die Provider haben unterschiedliche Zeitpläne beim Umstieg auf IP-Telefonie

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Die Telekom will ihr ISDN komplett abschalten und auf IP-Telefonie umstellen. Andere Anbieter lassen sich mehr Zeit. Für die Betreiber von ISDN-Anlagen bietet das eine Gnadenfrist.

Die Telekom hat sich festgelegt: Bis 2018 will sie ihr Netz komplett vom derzeitigen TDM-System auf IP-Telefonie umstellen. Das noch von der Deutschen Bundespost 1989 eingeführte ISDN wird damit beim Ex-Monopolisten kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag beerdigt und durch neue Technik ersetzt.

Die Telekom hat im Rahmen dieser Umstellung bereits vor über einem Jahr damit begonnen, Kunden mit Altanschlüssen zu kündigen. Das geschieht in mehreren Wellen: Als Erstes waren die Kunden dran, deren DSL-Anschluss an einer technisch veralteten ADSL-Vermittlungseinheit mit nur wenigen verbliebenen Nutzern hing. Um solche Einheiten außer Betrieb nehmen zu können und die Nutzer auf All-IP-Anschlüsse umzustellen, kündigte die Telekom diese Verträge. Das traf nur sehr wenige Teilnehmer. Nun aber nimmt die Umstellung Fahrt auf. Jetzt sind die Kunden dran, die zusätzlich zu einem konventionellen ISDN- oder Analog-Anschluss bereits einen DSL-Anschluss haben, denn diese lassen sich am einfachsten auf IP-Telefonie umstellen. ...

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  • In offiziell wirkenden Anschreiben sollen Vodafone-DSL-Kunden auf den Kabelanschluss „umberaten“ werden.

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