IP-Telefonie kommt Update

Die Telefongesellschaften bauen die ISDN-Netze ab

Trends & News | Trend

Die Tage des konventionellen Telefonnetzes sind gezählt. Alle Anbieter bauen ihre digitalen Telefonnetze in den kommenden Jahren komplett ab und ersetzen sie mit der IP-Telefonie. Kunden erhalten früher oder später eine Kündigung und müssen ihren Anschluss umstellen. Dabei gilt es vieles zu beachten.

Dem bewährten ISDN-Netz bereiten die Provider derzeit einen schleichenden Tod. Bereits heute gibt es DSL-Anschlüsse bei der Telekom nur noch in Kombination mit IP-Telefonie, aber nicht mit einem herkömmlichen Anschluss. Der Anschluss mit IP-Telefonie ist inzwischen Standard; 2018 wird dann der letzte Splitter am letzten Altanschluss der Telekom zu Elektronikschrott. Allerdings haben die Provider unterschiedliche Pläne, wie schnell die Umstellung vonstatten gehen soll und welche Taktik sie dabei verfolgen (siehe Seite 144).

Die Provider können die Umstellung nicht weiter auf die lange Bank schieben. Der Parallelbetrieb zweier Infrastrukturen, des alten Telefonnetzes und der Breitband-Infrastruktur, verursacht Mehrkosten und ist ein Preis- und damit ein Wettbewerbsnachteil. ISDN-Gerätschaften werden schon lange nicht mehr produziert und auch Ersatzteile werden allmählich knapp. Die Geräte haben nach 20 bis 30 Jahren im Einsatz das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Hinzu kommt, dass die Zahl der Mitarbeiter stetig abnimmt, die diese Technik noch bedienen und warten können. ...

Ergänzungen & Berichtigungen

Der Artikel entspricht dem Stand der gedruckten c't. Folgende Änderung hat sich seitdem ergeben:

UPDATE

DNS ist die Abkürzung für "Domain Name System", nicht für "Dynamic
Name Server".

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