Rooten, flashen, bricken

Ein Blick hinter die Kulissen von Android

Wissen | Know-how

Da werden Geräte gerootet und Firmwares geflasht, Bootloader entsperrt und das Recovery ausgetauscht – wer Android befreien möchte, begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Mit ein bisschen Hintergrundwissen kann man die zahlreichen Anleitungen und Tipps aus dem Netz besser einordnen und sich bei Problemen selbst helfen.

Tools wie die im vorangegangenen Artikel vorgestellten Programme machen das Rooten und das Flashen eines Custom-ROM zum Kinderspiel – sofern alles funktioniert. Wenn dabei aber etwas schiefgeht oder Anleitungen aus Foren wie XDA-Developers umgesetzt werden sollen, hilft es zu verstehen, wie Android aufgebaut ist, wie es bootet und was beim Flashen und Rooten eigentlich passiert.

Auch wenn Android letztlich eine Linux-Variante ist, gibt es doch eine Reihe von Besonderheiten, die der speziellen Hardware und den besonderen Anforderungen an ein Mobil-Betriebssystem geschuldet sind. So ist der Flash-Speicher etwas eigenwillig partitioniert und die System-Partition im Normalbetrieb lediglich lesbar – das hat Konsequenzen für die Installation von Updates, Systemprogrammen und neuen Android-Versionen. Und auch beim Booten gibt es Unterschiede zur PC-Welt. ...

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Weitere Bilder

  • Android-Geräte (hier ein LG G2) enthalten zahlreiche Partitionen.
  • Die App SuperSU verwaltet die Root-Rechte.
  • Custom-ROMs bieten die Möglichkeit, das Gerät direkt in den Recovery-Modus zu booten.

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