Die Welt-Wand

Eine hochauflösende Weltkarte im Riesenformat

Praxis & Tipps | Projekt

So groß wie eine Wohnzimmerwand sollte sie sein und trotzdem so detailliert, dass aus der Nähe auch kleine Orte noch erkennbar sind – eine solche Weltkarte gibt es nicht zu kaufen. Also muss man sie selber machen.

Seit meiner frühesten Kindheit liebe ich Weltkarten – immer haben mich die vielen fremd klingenden Ortsnamen (Daressalam!) und unterschiedlichen Landschaften fasziniert. Heute, viele Jahre später, habe ich das große Glück, einige dieser geheimnisvollen Orte tatsächlich besuchen zu können. Leider stelle ich dabei fest, dass die Welt nicht ansatzweise so groß ist, wie ich sie mir als Kind vorgestellt habe.

Dennoch: Die Faszination für Karten ist geblieben. Es gefällt mir, mit dem Finger die gereisten oder noch zu bereisenden Routen nachzufahren. Und seit vielen Jahren erinnert mich meine kleine Küchenweltkarte jeden Tag daran, wie faszinierend diese Erde doch ist.

Der Plan

Deshalb habe ich mich eines Tages auf die Suche nach einer richtig großen und schön gestalteten Weltkarte für mein Wohnzimmer gemacht. Dabei habe ich festgestellt: Bis zu einer Breite von zirka 1,50 m gibt es eine große Auswahl an tollen Karten. Allerdings scheint das ein Grenzwert zu sein; ab hier gilt: Je größer die Karte, desto niedriger die Informationsdichte. Und das ergibt durchaus Sinn: Viele dieser Karten im XXL-Format sind für Klassenräume ausgelegt. Und so verschwinden dort selbst Millionenstädte zugunsten der Hauptstädte in Schriftgröße 100.

Aber das war es nicht, was ich wollte, ganz und gar nicht. Im Gegenteil, ich war auf der Suche nach der größtmöglichen Weltkarte, die noch die allerkleinsten Dörfer zeigt. So schwer kann das nicht sein – dachte ich. ...

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Die Welt-Wand

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c't 15/2015, Seite 76 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Der Plan
  2. Die Recherche
  3. Die Datenquelle
  4. Die Daten
  5. Der Druck
  6. Das Aufziehen
  7. Die Aufhängung
  8. Die richtigen Pins
  9. Zukünftige Ideen
  10. Epilog

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Weitere Bilder

  • Der 10 000-Euro-Tintendrucker Epson Stylus Pro 11880 hat die Karte zu Papier gebracht.
  • Spezielle Stecknadeln für Seide sind halb so dünn wie handelsübliche.

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