Niedriger Einstieg

3D-Drucker da Vinci Junior

Test & Kaufberatung | Test

Mit einem Preis von knapp 400 Euro ist der da Vinci Junior von XYZ-Printing derzeit der günstigste Komplett-3D-Drucker. Dafür muss man allerdings ein paar Einschränkungen in Kauf nehmen.

Mit seiner Da-Vinci-Serie schickt sich der taiwanische Hersteller XYZ-Printing an, den Markt für 3D-Drucker aufzumischen (vgl. c’t 4/15, S. 68). Das jüngste Modell, der da Vinci Junior, kostet nur 400 Euro und ist auch das kompakteste: Sein Bauraum misst lediglich 15 Zentimeter in jede Richtung. Für viele Anwendungen, beispielsweise für den Modellbau, reicht das auch vollkommen aus. Wesentlich schwerer wiegt, dass sich die Glasplatte auf dem Druckbett nicht beheizen lässt. Im Test löste sich immer wieder das Druckstück während des Druckes von der Platte, sodass das Ergebnis unbrauchbar war. Die unteren Schichten kühlen zu schnell ab und verziehen sich dadurch, zwei ungeregelte Lüfter tun ihr Übriges dazu. Wirksame Abhilfe war nur zu schaffen, indem wir die Glasplatte umständlich mit Malerkrepp beklebten. Das führt allerdings zu relativ rauen Flächen auf der Unterseite des Modells.

Der Drucker ist auch recht langsam. Für die Herstellung eines gerade mal 1,5 Zentimeter hohen c’t-Logos benötigt er knapp anderthalb Stunden. Ordentliche Drucker auch einfacherer Konstruktion wie etwa der Bausatz von Velleman benötigen etwa ein Drittel der Zeit. ...

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