Mehr 3D, weniger Takt

Core-i-Prozessoren der Broadwell-Generation für Desktop-PCs

Test & Kaufberatung | Test

Intels neue Prozessoren Core i7-5775C und i5-5675C passen auf vorhandene Mainboards mit den Chipsätzen H97 und Z97. In den Broadwell-Chips steckt Intels stärkste Iris-Pro-Grafik, die schnell genug sein soll für Action-Spiele in Full-HD-Auflösung.

Das hat gedauert: Eigentlich wollte Intel die Core-i-Prozessoren mit der 14-Nanometer-Technik namens Broadwell schon 2014 verkaufen. Doch zuerst kam bloß der Core M für lüfterlose Edel-Notebooks wie das 12-Zoll-MacBook. Danach erschienen „U“-Broadwells für flache Notebooks. Und seit Anfang Juni kann man endlich die Prozessoren Core i7-5775C und i5-5675C kaufen: Sie passen in die LGA1150-Fassungen einiger aktueller Mainboards, folgen also auf Haswell-Prozessoren wie den Core i7-4790.

Schon beim Blick auf die Typenbezeichnung wundert sich der Prozessorkenner: Wieso steht da ein C? Die Broadwells waren ursprünglich als übertaktbare K-Typen erwartet worden und bisher hat Intel sonst nur die Buchstaben S (für sparsamere Versionen) und T (noch sparsamer) verwendet. Quad-Cores der K-Klasse für LGA1150 spezifiziert Intel mit 84 oder 88 Watt Thermal Design Power (TDP), die S-Typen mit 65 und die T-Versionen mit 35 oder 45 Watt. Für die Broadwell-C-Typen nennt Intel 65 Watt, sie sind also mit einem Haswell-S vergleichbar – und takten auch ähnlich hoch. Anders gesagt: Die Neulinge bleiben deutlich unter der Taktfrequenz der schnellsten Haswells, sollen aber weniger Strom schlucken. Außerdem besitzen sie eine viel stärkere Grafik. Das ist für Desktop-PCs eine etwas seltsame Mischung, vor allem angesichts der hohen Preise von knapp 300 Euro für den Core i5-5675C und 390 Euro für den i7-5775C. ...

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