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Yo verschickt Fotos und Ortsinfos

Das Erfolgsrezept der App „Yo“ liegt in ihrer radikalen Einfachheit: Sie verschickt an Kontakte einfach nur ein „Yo“ und ist damit der simpelste Messenger der Welt. Im aktuellen Update gibts zwei Optionen mehr: Man kann nun auch Standorte und Fotos versenden. Die neuen Funktionen erreicht man, wenn man vom Startbildschirm nach links und rechts wischt.

Erhalten bleibt in der neuen Version die Vergänglichkeit aller Mitteilungen: Nachrichten, Fotos und Standorte werden beim Empfänger gleich wieder gelöscht, wenn er sie geöffnet hat. Damit tritt Yo in Konkurrenz zum populären Foto-Messenger Snapchat, der ebenfalls Bilder nur für ein paar Sekunden auf dem Smartphone des Empfängers zeigt. Zum Redaktionsschluss war das Update nur für iOS erhältlich. (Daniel Wagner/acb@ct.de)

Welche Pollen kitzeln Dich?

Hatschi! Wenn Sie gerade ein Taschentuch in der Hand halten, haben Sie wahrscheinlich wie der Autor dieses Textes eine Gräser-Allergie. Eine deutlich genauere Prognose liefert Ihnen die App Pollen der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (Entwickler: screencode). Sie gibt eine standortbezogene Vorhersage des Pollenflugs für die nächsten Tage und stellt ein Tagesprofil zusammen, mit welcher Belastung man rechnen muss. So sieht man einerseits, inwiefern die eigenen Symptome mit den Pollenarten zusammenhängen könnten, andererseits ist man vor Stoßzeiten gewarnt. Die App benachrichtigt per Push, wenn ausgewählte Pollenarten im Anflug sind.

Ein Lexikon informiert über Pflanzen, mögliche Kreuzreaktionen und Blühzeiten. Im Pollen-Tagebuch (erfordert ein Nutzerkonto) können Sie Ihre Beschwerden eintragen und mit dem Pollenflugverlauf einzelner Pflanzen in der Vergangenheit abgleichen. Pollen ist kostenlos und für Android sowie iOS verfügbar. (acb@ct.de)

Dateitransfer ganz leicht

Eine Datei mal eben rüberschieben kann so einfach sein: Webseite mit QR-Code am PC öffnen, Smartphone draufhalten, Datei ins Browser-Fenster und dadurch aufs Smartphone ziehen. Das ermöglicht die kostenlose Android-Anwendung Portal von Pushbullet, und es gibt nur eine einzige Bedingung: Beide Geräte müssen im gleichen WLAN sein. Die Dateitypen erkennt Portal und ordnet sie zu: Fotos landen im Bilder-Ordner und Songs im Musik-Ordner von Android.

Ganz ähnlich macht es die App Shoot von BitTorrent, nur tauscht sie Fotos und Videos zwischen zwei Smartphones aus: ein Handy auf „Send“, das andere auf „Receive“ stellen, den QR-Code des „Send“-Handys mit dem anderen scannen, fertig. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Netzwerk sich die beiden Geräte befinden. Die Übertragung erfolgt „peer to peer“, also ohne Zwischenspeichern in der Cloud. Versenden ist dreimal kostenlos, danach wird eine Einmalzahlung von 2 Euro fällig; Shoot gibt es für Android, iOS und Windows Phone. (Daniel Wagner/acb@ct.de)

App-Notizen

Die Blogging-Plattform Medium lässt sich jetzt auch per Android-App befüllen. Die Beta-Version ist derzeit exklusiv über die GooglePlus-Gruppe des Anbieters verfügbar; wie die iOS-Version kann man darüber Blog-Artikel lesen und neue erstellen.

Die Aktion „Gratis-App der Woche“ gab es schon bei iTunes und Amazon, jetzt zieht Google nach. Im Google Play Store findet man das Angebot aber derzeit nur ziemlich versteckt über einen Banner auf der Seite „Apps & Spiele für Familien“.

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