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Google-Duell

www.googlefeud.com

In der Gameshow „Familien-Duell“ galt es, die häufigsten Antworten von 100 Befragten zu erraten. Also etwa: „Nennen Sie ein Land, in dem Oliven-Bäume wachsen.“ Das ist, na klar: „Bolivien“, war sich eine Kandidatin sicher.

Die Show ist längst abgesetzt, doch mit dem Browser-Spiel Google Feud gibt es einen zeitgemäßen Nachfolger. Hier müssen die Spieler die Autovervollständigung von Google erraten. Für den ersten Vorschlag der Suchmaschine gibts 10 000 Punkte, für den zweiten 9000 und so weiter. Beim Erraten der insgesamt zehn Vorschläge ist Fantasie gefragt: Die Suchanfrage „I think my dad is …“ ergänzt Google auch mit den Vorschlägen „Dracula“ (7000 Punkte) und „Batman“ (5000 Punkte). Oft genug wird man für seine drei Versuche gar keinen Punkt bekommen. Zur Verfügung stehen vier Kategorien: Kultur, Leute, Namen und Fragen. Die Daten bezieht das Spiel über das Google-API direkt von der Suchmaschine. Die Vorschläge sind ungefiltert und können „anstößig“ und „schleierhaft“ sein, warnen die Macher.

(dbe@ct.de)

Spiel und Leben

http://howlongtobeat.com

Neue Videospiele sind ein teurer Spaß – da ist es schade, wenn alle Gegner schon nach wenigen Stunden besiegt sind. Ob sich die Investition in den neuesten Fun-Racer lohnt, weiß How Long To Beat: Die Datenbank listet auf, wie lange es bis zum Abspann durchschnittlich dauert. Mario Kart 8 ist in rund fünf Stunden erledigt, in GTA 5 ist die Hauptstory in 31 Stunden erzählt, benötigt also ein ganzes Wochenende.

Spieler können ihre (Best-)Zeiten einschicken, woraus dann die Durchschnittszeiten ermittelt werden. Die Zeitangaben zu den einzelnen Spielen sind farbig unterlegt: Blau steht für akkurate Angaben, die viele Spieler eingeschickt haben; rot unterlegt sind Zeiten, die erst wenige Spieler übermittelten. Zu PC- und Videospielen gibt es Zeitangaben zur Hauptstory, zu den Nebenmissionen und zur Gesamtdauer („Completionist“). Eilige Spieler, die noch abwaschen mussten, senden ihre „Speedrun“-Zeiten ein. Schließlich können auch fünf kurze Stunden verdammt viel Spaß machen. (dbe@ct.de)

Begrenzte Stückzahl

www.species-in-pieces.com

www.edgeofexistence.org/mammals/top_100.php

Der britische Designer Bryan James hat allein mit Hilfe von CSS-Polygonen eine faszinierende Ausstellung geschaffen: Auf Species in Pieces will er die Aufmerksamkeit für 30 vom Aussterben bedrohte Tierarten wecken. Jede Art wird beim Aufruf aus 30 dreieckigen Bauteilen zusammengesetzt. Informative Overlays geben preis, wie viele Individuen überhaupt noch in Freiheit leben, und wie etwaige Überlebenspläne aussehen. Die Hawaiikrähe (Corvus hawaiiensis) etwa fristet ihr Dasein nur noch in Gefangenschaft. Die künstlerischen Tierbilder lassen sich als Wallpaper für diverse Bildschirmgrößen herunterladen.

Noch mehr Hintergrund-Informationen verrät EDGE of Existence, eine Initiative der Zoologischen Gesellschaft von London. Der Schwerpunkt liegt hier ebenso auf vom Aussterben bedrohten, genetisch einzigartigen Tierarten. Für manche Art wie den Jangtse-Delfin dürfte es sich bei den Texten aber leider wohl um einen Nachruf handeln.

(Tobias Engler/dbe@ct.de)

Traurige Tiere

http://sadanimalfacts.com

Manche Tiere haben es wirklich schwer: Emus etwa können nicht rückwärts gehen – wie sollen sie also jemals einen Moonwalk hinlegen? Und erst das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus): Acht Monate wird das Vögelchen nur alt, kann also nie seinen Geburtstag feiern.

Noch mehr traurige Fakten aus dem „schrecklichen Leben der süßesten Tiere“ sammelt Brooke Barker auf Sad Animal Facts. Die Illustratorin zeichnet einen kleinen Zoo voller betrübter Tiere, versehen mit lakonischen Sprechblasen. „Ich werde niemals braun“, klagt ein Hippo. Es verfügt über einen natürlichen Sonnenschutz. Selbst Vorteile haben also ihre Nachteile. Schleimige Egel haben 32 Gehirne. „Doch alles, was dich interessiert, ist mein Aussehen.“ (dbe@ct.de)

Hype-Videos

Katzen baden nicht gern – und fliegen finden sie auch nicht so toll. Deshalb: Remove Cat Before Flight!

https://youtu.be/J_8mdH20qTQ (3:58)

Hollywood gibt Millionen Dollar für Filme aus. Paul Trillo braucht nur ein iPhone: The Life & Death of an iPhone hat der Filmemacher mit seinem Telefon gedreht und sogar geschnitten.

https://vimeo.com/131046102 (7:10, Englisch)

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