Druck für den Pinguin

Multifunktionsgeräte unter Linux nutzen

Praxis & Tipps | Praxis

Grundsätzlich lassen sich Drucker und Multifunktionsgeräte unter Linux leicht zum Laufen bringen: Umfangreiche Treiberbibliotheken zum Drucken und Scannen gehören zu jeder Distribution. Guten Fotodruck und Sonderfunktionen bekommt man jedoch nur über proprietäre Gerätetreiber der Hersteller – die muss man aber erst mal finden und einrichten.

Viele Druckerhersteller schmücken ihre Produkte mit dem Hinweis auf Linux, legen ihren Geräten aber nur Treiber und Software für Windows und OS X bei. Erst im Service-Bereich der Hersteller-Websites wird man fündig – nicht selten leitet die Auswahl von Linux als Betriebssystem den Besucher auf eine externe Seite um.

Wir haben mit mehreren Druckern und aktuellen Tinten-Multifunktionsgeräten ausprobiert, wie gut sich damit unter Linux drucken und scannen lässt. Als Beispiel-Distribution kam Ubuntu 14.04.02 LTS (Long Term Support) zum Einsatz [1].

Praktisch einrichten

Bei allen aktuellen Linux-Distributionen ist die Druckerverwaltung Cups installiert, das Common Unix Printing System. Angeschlossene USB-Drucker erkennt Cups automatisch. Wenn ein passender Treiber in der mitinstallierten Open-Source-Datenbank bereitsteht, wird der Drucker ohne weitere Nachfrage installiert.

Das Client/Server-Drucksystem bindet Netzwerk-Drucker und über die SMB-Software Samba auch von Windows freigegebene Geräte ein. Die Suche nach Netzwerkgeräten muss der Anwender über Systemeinstellungen, Drucker allerdings selbst anstoßen. Auf diesem Weg lassen sich lokale Drucker auch für andere Linux- und Windows-Rechner freigeben. ...

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weiterführende Links

Weitere Bilder

  • Wenn man mehrere Drucker benutzt, sollte man vor dem Druck das Papierformat überprüfen: Steht es in der Auswahl unten unter „Benutzerdefinierte Größen“, kennt der Drucker es nicht.

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