Platzwunder

Preiswerte All-in-One-PCs bis 24 Zoll

Test & Kaufberatung | Test

Statt Monitor und Rechner steht bei All-in-One-PCs nur ein Gerät auf dem Schreibtisch, was obendrein den Kabelsalat reduziert. Preiswerte Modelle mit Full-HD-Display taugen als Büro-PC, Zweitrechner fürs Kinderzimmer oder als Platzsparer in der Studentenbude.

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein normaler Flachbildschirm, entpuppt sich bei näherem Betrachten als kompletter PC. Hinzu kommen noch Tastatur und Maus, fertig ist der Arbeitsplatz. Doch auch abseits vom Büro haben All-in-One-PCs Vorteile. Bei der Ausstattung können sie herkömmliche Desktop-Rechner übertrumpfen, denn Webcam, Touchscreen, WLAN und Lautsprecher sind schon eingebaut. Im Inneren steckt zumeist sparsame Mobiltechnik. Das hält Stromrechnung und Lärmpegel niedrig. High-End-Geräte mit spieletauglicher Grafikkarte, Blu-Ray-Laufwerk oder 5K-Display kosten jedoch weit über 1000 Euro. Für unter 700 Euro bekommt man bereits All-in-One-PCs mit 18 bis 24 Zoll Display-Diagonale, ab 20 Zoll zumeist mit Full-HD-Auflösung. Bei ungefähr der Hälfte der Geräte dieser Preisklasse gibt es Touchscreens. Dabei sollte man darauf achten, einen Rechner mit kapazitivem System auszuwählen. Das ältere Prinzip mit Infrarotsensoren kann nur zwei Berührungen gleichzeitig auswerten und eignet sich durch den zusätzlichen Rahmen ums Display nicht für die Touch-Gesten von Windows 8.1, die am Rand starten. Die Kühler von leistungsfähigen Desktop-PC-Prozessoren passen nicht in die schlanken Gehäuse. Stattdessen bauen die Hersteller (Mobil-)CPUs mit niedriger Thermal Design Power (TDP) von maximal 45 Watt ein. In günstigen Geräten kommen oft Billig-Prozessoren zum Einsatz, die sich wegen ähnlich lautender Bezeichnungen nur schwer von leistungsfähigeren Geschwistern unterscheiden lassen. Vorsicht ist bei Celerons und Pentiums mit J und N in der Produktnummer geboten. Statt von der Core-i-Architektur stammen sie von der langsamen Atom-Familie ab. Die Taktfrequenzen liegen zwar auf ähnlichem Niveau, sie liefern aber nur etwa die halbe Performance. Bei AMD ist das Versteckspiel noch schwerer zu durchschauen: Hätten Sie getippt, dass es sich bei den Quad-Cores A8-6410 und A8-6500 um zwei verschiedene Prozessorarchitekturen handelt? Der A8-6410 gehört zur Billigreihe Beema und erreicht nur 60 Prozent der Performance des Richland-Chips A8-6500. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent