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Spenden per App

Die App ShareTheMeal soll es jedem leicht machen, hungernde Kinder zu ernähren. Dazu hinterlegt man in der App seine Kreditkarten- oder PayPal-Daten. Wenn man dann zum Beispiel ein Restaurant oder die Kantine besucht, kann man mit zwei Klicks seine Mahlzeit „teilen“ – daher der Name. Dazu bucht die App 40 Cent ab, die benötigt werden, um ein Kind einen Tag lang zu ernähren. Wer mag, kann seine Mahlzeit auch gleich für eine Woche oder einen Monat teilen.

Die Essensverteilung vor Ort organisiert das Welternährungsprogramm der UN. Die App zeigt an, wo die gespendeten Mahlzeiten verteilt werden und wie viel mit der App bereits erreicht wurde. Als erstes Etappenziel hat sich „ShareTheMeal“ vorgenommen, jedes Schulkind in Lesotho im südlichen Afrika mit Mahlzeiten zu versorgen. Lesotho zähle weltweit zu den Ländern mit der geringsten Ernährungssicherheit. „ShareTheMeal“ der Vereinten Nationen ist für iPhones sowie für Android-Smartphones verfügbar. (jo@ct.de)

DB Navigator mit Reiseplaner

Die Deutsche Bahn hat ihren DB Navigator für iOS und Android überarbeitet. Die wichtigste neue Funktion ist die Ansicht „Meine Reise“. Darin legt man Reiseverbindungen ab, die jederzeit im Blick bleiben sollen, selbst wenn man zwischendurch andere Verbindungen recherchiert. „Meine Reise“ informiert unter anderem über die Sitzplatzreservierung und die Zeit bis zum nächsten Umstieg.

In den Favoriten kann man jetzt nicht nur mehrere Bahnhöfe, sondern auch mehrere Verbindungen ablegen. Die Kartenansicht blendet auch Bahnhöfe, Flinkster-Autos, Call-a-Bikes und Nahverkehrs-Haltestellen ein. Darüber hinaus hat die Bahn eine „Service Community“ angekündigt: Von Mitte Juli an sollen Bahn-Mitarbeiter auf einer Frage-Antwort-Webseite direkt Fragen ihrer Kunden beantworten. Dort sollen sich Kunden auch gegenseitig mit Infos versorgen können. (cwo@ct.de)

NINA warnt vor Gefahren

NINA, die „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, soll Bürger vor Orkanen, Starkregen, Hochwasser, aber auch vor den Folgen radioaktiver Unfälle warnen. Nutzer rufen die aktuellen Warnmeldungen entweder von Hand über eine Deutschlandkarte ab oder erhalten sie per Push-Mitteilung als Nachricht. Je nach Warnung gibt NINA auch Handlungsempfehlungen. Die kostenlose App ist für Android und iOS verfügbar. (jo@ct.de)

Fernweh-Community

Die für iOS und Android verfügbare App Trover der gleichnamigen Reise-Community vereint Elemente von Pinterest mit einem Reiseführer auf Gegenseitigkeit. Die App präsentiert von Mitgliedern gemachte Fotos von interessanten Orten in der Nähe – oder von beliebigen Orten rund um den Globus. Dabei kann es sich um bekannte Wahrzeichen handeln, die man in jedem Reiseführer findet, aber auch um ein kleines Café oder einen schönen ruhigen Platz, den man sonst nie finden würde.

Man kann die Bilder komplett durchscrollen, oder sich nur Fotos zu bestimmten Themen anzeigen lassen, etwa zu Essen, Outdoor oder Kunst. Von jedem Foto aus kann man sich die nächstgelegenen Spots zeigen lassen. Trover ist kostenlos; wer Listen mit Lieblingsorten anlegen will, muss sich mit seinem Facebook-Account oder seiner E-Mail-Adresse anmelden. Dann kann man auch eigene Fotos mit der Community teilen. (jo@ct.de)

Musikplayer für die Clouds

Ein paar Gigabyte Musik bei Google Drive, ein paar bei Dropbox und bei Box.net: Wer seine MP3-Sammlung auf diese drei Cloud-Speicherdienste verteilt, dem steht mit dem CloudPlayer von doubleTwist eine Android-App zur Verfügung, die alle Alben unter einer einheitlichen Bedienoberfläche zugänglich macht.

CloudPlayer organisiert die komplette Musiksammlung nach Künstlern, Alben oder Genres und durchsucht den gesamten Bestand auch im Volltext. Die App kann die Musik per AirPlay und Chromecast an andere Geräte streamen. CloudPlayer lässt sich 7 Tage lang kostenlos testen und kostet danach etwas über 5 Euro. (jo@ct.de)

Apps-Notizen

Die Telekom hat ihre Mail App jetzt auch in Versionen für das iPad sowie für Android-Geräte herausgebracht.

Microsoft hat seine Word-, Excel- und PowerPoint-Apps für Android-Smartphones in einer finalen Version veröffentlicht. Für den privaten Einsatz sind die Office-Apps kostenlos. Die kommerzielle Nutzung und der Einsatz auf Tablets, die größer als 10,1 Zoll sind, setzen ein Office-365-Abo voraus.

Der Terminvereinbarungsdienst Doodle hat eine Android-App herausgebracht.

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