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Micro-ATX-Serverboard für Xeon E5-2600 v3

Die neuen Haswell-EP-Xeons mit 4 bis 18 Kernen laufen überwiegend als Tandems in Servern mit Dual-Socket-Mainboards. Sie können aber auch einzeln in kompakten Maschinen arbeiten, wo sie außer hoher Rechenleistung auch besonders großen Hauptspeicher ermöglichen. Außerdem bindet der Chipsatz C612 alleine schon bis zu 10 SATA-Ports an.

Beim 520 Euro teuren EPC612D4U-2T8R treibt Asrock Rack die Integration jetzt noch weiter: Auf dem Mainboard im Micro-ATX-Format sitzt noch ein SAS-Controller mit acht Ports (Avago LSI 3008) sowie Intels 10-GBit/s-Ethernet Adapter X540 mit zwei 10G-BaseT-Ports. In Form von vier LRDIMMs lassen sich 256 GByte RAM einstecken. (ciw@ct.de)

Ein Petabyte Flash-Speicher in 10 Rack-Einheiten

Insgesamt 250 SATA-SSDs mit je 4 TByte schaltet Rausch Netzwerktechnik (rnt) zu einem Speichersystem mit 1 PByte Bruttokapazität zusammen. Das Storage-System BigFoot Flash 2/52 soll dabei auch noch günstiger sein als andere All-Flash-Arrays, rnt nennt einen Preis ohne Mehrwertsteuer von „weniger als 1 Euro pro Gigabyte Flash-Speicher“. Da kommt bei einer Million Gigabyte trotzdem ein ordentliches Sümmchen zusammen.

Das BigFoot Flash 2/52 besteht aus fünf Rack-Einschüben, die je zwei Höheneinheiten belegen, insgesamt also 10 HE. Zur Kopplung kommen Infiniband-Adapter zum Einsatz. Die nötigen Switches hat rnt beim Platzbedarf anscheinend nicht mitgerechnet.

Jeder Rack-Einschub ist mit zwei Octa-Core-Xeons, 256 GByte RAM und 50 Solid-State Disks bestückt. Letztere liefert die koreanische Firma Novachips, die die HyperLink-NAND-(HLNAND-)Technik der kanadischen Firma Conversant (früher: Mosaid) verwendet. Je 16 der SATA-SSDs hängen an PCIe-SAS-Hostadaptern von Avago LSI, die restlichen beiden vermutlich am C612-Chipsatz des Mainboards. (ciw@ct.de)

Server und Storage-Systeme mit NVMe-SSDs

Die süddeutsche Firma Transtec bestückt zwei Rack-Server der Baureihe Calleo Application Server und zwei ähnlich aufgebaute Storage-Systeme der Provigo-Serie mit NVMe-SSDs von Intel. Die Datenübertragung via PCIe mit dem Protokoll Non Volatile Memory Express (NVMe) bringt kürzere Latenzen und mehr IOPS.

Im flachen Calleo Application Server 1281S im 1-HE-Format sitzt das Dual-Socket-Mainboard Supermicro X10DRW-i für zwei aktuelle Haswell-EP-Xeons der Familie E5-2600 v3. Es nimmt 16 DDR4-Speichermodule auf. Bis zu zwei NVMe-SSDs im 2,5-Zoll-Format sind über eine PCIe-Adapterkarte mit je vier Lanes angebunden. Die Preise mit einem Quad-Core-Xeon, 8 GByte RAM und einer NVMe-SSD Intel P3600 mit 400 GByte beginnen bei 3718 Euro. Der Storage-Server Provigo Microsoft NAS 2280 NVMe läuft, wie der Name andeutet, mit Windows Storage Server 2012 R2 und ist ohne Festplatte, aber mit 400-GByte-SSD und vier 10-GBit-Ethernet-Ports ab 5910 Euro erhältlich. (ciw@ct.de)

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