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Überleben unter Dinos

Das im Early Access auf Steam erschienene Open-World-Spiel „Ark: Survival Evolved“ von Studio Wildcard ist eine Überlebenssimulation, bei der Dinosaurier die Herausforderung darstellen – und nicht die üblichen Zombies. Dinos und Landschaften sehen dank der neuen Unreal Engine 4 umwerfend aus. Für besondere Nähe zum Geschehen unterstützt Ark sogar die VR-Brille Oculus Rift.

Als Multiplayer-Spiel setzt Ark auf Kooperation: Große Echsen wie den T-Rex besiegt man im Team – oder man zähmt sie. Ein besonderer Clou ist das Tribe-System: Man gründet Stämme, zu denen man andere Spieler einladen kann. Gezähmte Dinos gehorchen nicht nur ihrem Halter, sondern allen Stammesmitgliedern.

Das Erfahrungssystem verteilt Punkte für Gesundheit, Ausdauer, Schnelligkeit und zum Erwerb von Know-how etwa zum Basteln von Waffen, Werkzeugen, Bauelementen und Sätteln erwerben. Fremdartig wirkende Gebäude und Lichtstrahlen führen zu nützlichen Gegenständen, die der Spieler zum Überleben braucht.

Das für Windows, Mac OS und Linux entwickelte Spiel zeigt tolle Grafik, belastet aber in der derzeitigen frühen Version selbst leistungsfähige Spiele-Hardware bis zum Anschlag. Die Entwickler wollen Updates im Wochenrhythmus liefern; im Frühjahr 2016 soll die Release-Fassung erscheinen. Die Early-Access-Version kostet 28 Euro. (rop@ct.de)

Force-Feedback-Lenkräder für Konsolen und PC

Logitech veröffentlicht das neue Force-Feedback-Lenkrad „Driving Force“ in zwei Varianten: das G29 ist für die PlayStation 3 und 4 gedacht, das G920 für Windows-PCs und die Xbox One. Ruck- und Rütteleffekte durch zwei Motoren sollen Gewichtsverlagerungen und Veränderungen der Fahrbahn simulieren. Die PlayStation-Version besitzt eine LED-Leiste zur Anzeige von Gang und Drehzahl, einen 24-stufigen Wahlschalter und Plus/Minus-Tasten zur Anpassung des Fahrgefühls.

Beide Modelle werden mit einem Pedalblock für Gas, Bremse und Kupplung ausgeliefert. Der zusätzliche „Driving Force Shifter“ ergänzt das Set um eine Sechsgangschaltung. Logitech verspricht eine robuste Verarbeitung mit Echtleder um den Lenkradkranz, Stahlkugellagern in der Radwelle und Pedalen aus Edelstahl. Das schlägt sich im Preis nieder: Die Lenkräder sollen jeweils 400 Euro kosten, die Gangschaltung zusätzlich 60 Euro. (ghi@ct.de)

Gamepad für Android und Windows

Zufriedenstellende Gamepads für Android sind selten – die meisten Hersteller von Spiele-Peripherie für Tablets sind auf iOS fixiert. Im August will SteelSeries sein Bluetooth-Gamepad Stratus XL in einer Version veröffentlichen, die auch mit Android-Geräten und Windows-PCs (XInput-API) funktioniert. Außerdem soll es mit Amazon Fire TV und der Ouya-Konsole zusammenarbeiten. Der „Stratus XL Wireless Gaming Controller for Windows and Android“ bietet in der Mitte zwei Tasten mehr als die iOS-Version, eine davon für den Vollbild-Modus „Big Picture“ von Steam. Mit zwei AA-Batterien sollen 40 Stunden Spielzeit möglich sein. Unter Windows lassen sich die analogen Trigger und die Joystick-Empfindlichkeit per Treiber anpassen. Der Stratus XL für Windows und Android kostet 60 Euro und ist damit 10 Euro günstiger als die Version für iOS. (ghi@ct.de)

Spiele-Notizen

Die Alpha-Version 0.11.1 der Minecraft Pocket Edition für Mobilgeräte erweitert das Spiel um austauschbare Spieler-Avatare (Skins). Sie lassen sich entweder frei auswählen, im Paket für einen Euro kaufen oder aus der PC-Version übernehmen.

Im Google-Play-Store sind Spiele-Apps jetzt mit Alterseinstufungen nach dem Standard der International Age Rating Coalition (IARC) zu sehen, an der auch die deutsche Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) teilnimmt. Als Orientierungshilfe für deutsche Nutzer weisen geprüfte Spiele-Apps Symbole auf, die den gesetzlichen Kennzeichnungen für datenträgergebundene Spiele ähneln. Seit Mitte März sind die Entwickler der bei Google Play angebotenen Apps aufgerufen, ihre Spiele einstufen zu lassen. Eltern können die Angebote für ihre Kinder im Store über die Jugendschutzeinstellungen filtern.

Fallout Shelter ist ein auf Mobilgeräte zugeschnittener Abkömmling der postapokalyptischen „Fallout“-Serie. Das für iOS bereits erhältliche Spiel soll voraussichtlich im August als Android-Portierung erscheinen. Die App als solche ist gratis zu haben, diverse Premium-Optionen wollen aber über In-App-Käufe bezahlt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Bunkerbau, Ressourcenmanagement, Sozial-Simulation und Erkundung. Auch Kampfsituationen kommen nicht zu kurz – dasselbe gilt für den speziellen Fallout-Humor.

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