Schneller und vorsichtiger Update

Die Nachfolger der Linux-Distribution OpenSuse

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Das OpenSuse-Projekt baut um und bietet in Zukunft zwei Linuxe an. Tumbleweed zielt auf Anwender, die sich eine möglichst aktuelle Software-Ausstattung wünschen. Leap verspricht Stabilität, nimmt dafür aber alte Treiber in Kauf.

Das derzeit aktuelle OpenSuse 13.2 ist das letzte seiner Art. Zwei Linux-Distributionen sollen es beerben: Das vor einigen Monaten geschaffene OpenSuse Tumbleweed und das für Herbst angekündigte OpenSuse Leap.

Tumbleweed ist wie Arch Linux eine Rolling-Release-Distribution, die sämtliche Komponenten auf einem recht aktuellen Stand hält. Die Distribution ist im Herbst 2014 aus dem Zusammenschluss der Entwicklungslinie Factory und dem Add-on-Repository Tumbleweed entstanden, das OpenSuse-Versionen mit modernerer Software versorgt hat. Das Add-on-Repository wurde beim Zusammenschluss eingestellt. Factory existiert aber noch, denn dort laufen nach wie vor alle aktualisierten Pakete zusammen. Erst wenn dieser Paket-Mix einige vorwiegend automatische Tests erfolgreich durchlaufen hat, werden diese in Tumbleweed überführt. ...

Ergänzungen & Berichtigungen

Der Artikel entspricht dem Stand der gedruckten c't. Folgende Änderung hat sich seitdem ergeben:

UPDATE

OpenSuse Leap 42.1 wird standardmäßig den Linux-Kernel 4.1 einsetzen. Den Plan, den 3.12-Kernel vom ersten Service Pack für Suse Linux Enterprise 12 zu verwenden, hat das OpenSuse-Projekt beim Bau der ersten Vorabversion von Leap verworfen.

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