Bildungscomputerchen

Eine Million Minicomputer für Siebtklässler

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Bild: BBC

Elektronikbasteln macht Spaß! Das will die BBC britischen Schülern mit dem Micro Bit zeigen und schenkt ihnen dazu die kleine Experimentierplatine. Die kann man per Smartphone programmieren und steuern.

Simple Idee, gewaltiger Umfang: Die britische Sendeanstalt BBC möchte eine Million der selbst entwickelten Bastelcomputer Micro Bit an elfjährige Schüler abgeben. Die sollen damit lernen, dass Computer nicht nur zum Spielen und Arbeiten taugen. Vielmehr sollen sie Technik kreativ als Werkzeug einsetzen, um ganz andere Probleme zu lösen. Mit der Auslieferung will die BBC erst im Oktober beginnen, hat aber schon mal das finale Hardware-Design vorgestellt: Auf der „Kinderseite“ bietet die 4 cm × 5 cm große Platine zwei Minitaster für Eingaben sowie 25 rote LEDs – angeordnet als 5×5-Matrix. Das reicht bereits zur Darstellung von Laufschrift. Die Rück- oder „Programmier-Seite“ beherbergt den 32-Bit-Mikrocontroller mit Cortex-M0-Kern von ARM, je einen Beschleunigungs- und Magnetsensor sowie eine Antenne für Bluetooth Smart. Über die kann Micro Bit mit Fitnessarmbändern, Smartwatches und Handys Kontakt aufnehmen.

Programmiert wird Micro Bit wahlweise per C++, Python oder Touch Develop. Wobei für Kinder besonders Letzteres interessant sein dürfte. Man muss sich dafür lediglich mit einem Microsoft-Konto an dem Webdienst anmelden und kann über die grafische Oberfläche ganz einfach Code-Bausteine zusammenklicken. Microsoft hat die integrierten Funktionen des Micro Bit – wie etwa die LED-Matrix oder die Sensoren – nicht nur in die Code-Bibliothek aufgenommen, sondern auch in den Simulator. Wer will, kann also schon jetzt loslegen. ...

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